Skifoahn in Gefahr?

Der zweite Lockdown in Österreich und die damit einhergehenden Ausgangssperren bis 7. Dezember treffen auch die anstehende Skisaison hart. Die Tätigkeit als Ski- oder SnowboardlehrerIn steht heuer auf der Kippe, und damit auch der Ferialjob vieler Wiener StudentInnen. Wir haben uns bei den Wiener StudentInnen und SkischulbesitzerInnen umgehört, wie die Stimmung aktuell ist.

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Hund, Katz und Mensch im Lockdown

Mit dem Lockdown kommt die Isolation. Besonders Alleinstehende können ohne jeglichen persönlichen Kontakt in ein Gefühl der Einsamkeit fallen. Der Gedanken an ein Haustier könnte in dieser Pandemie so einigen durch den Kopf getapst sein, um das Alleinsein erträglicher zu machen.

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Von A wie Aerobic bis Z wie Zumba – das USI und Corona

Das Universitätssportinstitut, besser bekannt als USI, bietet ein umfassendes Sportangebot. 177 verschiedene Sportarten in rund 1.200 Kursen können Studierende und AbsolventInnen dort ausprobieren. Die Corona-Pandemie bringt das breite Sportprogramm fast zum Erliegen. Jedoch nur fast! 

Seit der Pandemie wurden auch am USI strikte Maßnahmen umgesetzt. Kursvorbereitungen, wie zum Beispiel das Aufbauen der Geräte, wurden nur mit Masken durchgeführt. Die Einheiten wurden in Kleingruppen von sechs Personen abgehalten und es herrschte ein Sprechverbot während des Trainings, um das Übertragungsrisiko zu minimieren. Seit dem Lockdown 2.0 sind auch diese strengen Maßnahmen nicht mehr ausreichend. Das USI lässt die KursteilnehmerInnen nicht im Stich und bietet ein Onlineprogramm an.

Wenn das Wohnzimmer zum Tanzstudio wird 

Die 74 Sportstätten und Veranstaltungsorte des Universitätssportinstituts in Wien bleiben bis mindestens 6. Dezember geschlossen. Damit auf das Sportprogramm nicht ganz verzichtet werden muss, wurde ein Online-Kursangebot konzipiert. Kurse wie Riesentrampolinspringen, Tauchen oder Geräteturnen können aus logischen Gründen nicht in den eigenen vier Wänden stattfinden und werden, sobald es möglich sein wird, nachgeholt. Sportkurse, die keine besondere Ausstattung benötigen, wie Zumba oder Bauch-Beine-Po Training werden über Zoom weitergeführt. Für alle, die Lust bekommen haben, ihre verstaubte Yoga-Matte auszurollen, gibt es hier noch freie Plätze. 

Auch zuhause gibt es keine Ausreden! Laptop auf und los geht’s. Foto: Shutterstock

Preisliche Vorteile unumstritten 

Die Preise für einen Online-Kurs liegen zwischen 13 und 37 Euro (für Studierende) für ein Semester. Für Absolventen sind die Kosten in etwa doppelt so hoch. Die Kurse, die im Regelbetrieb vor Ort stattfinden, sind etwas teurer. Sportarten, die in Hallen ausgeführt werden können, kosten um die 40 Euro im Semester. Sportarten, die mehr Ausstattung benötigen und aufwendiger in der Logistik sind, wie zum Beispiel Segeln, können bis zu 230 Euro im Semester kosten. Vergleicht man die Preise mit Vereinspreisen, kommt man beim USI immer noch kostengünstig davon. Auch im Vergleich mit den Preisen eines Fitnessstudios, welches in Österreich im Durchschnitt 43 Euro im Monat kostet, ist man mit den USI-Kursen immer noch gut dabei. Ein weiterer Punkt, der für das USI spricht, ist, dass die KursleiterInnen ausgebildete oder angehende Trainer in den jeweiligen Disziplinen sind. Aus diesem Grund sind die Kurse gut strukturiert und bei Fragen steht einem ein Profi zur Verfügung. 

Quelle: Youtube – USI Wien

Gut für Körper und Seele 

Im Lockdown haben wir wieder mehr Zeit – auch für Sport. Oder etwa nicht? Das Ärztemagazin esanum hat sich mit genau dieser Frage beschäftigt. Eine weltweite Befragung mit 6.300 Teilnehmern aus 52 Ländern kam zu folgendem Ergebnis: Die Menschen, die vor der Pandemie regelmäßig Sport betrieben haben, wurden sportlich noch aktiver. Diejenigen, die wenig Sport getrieben haben, treiben seit Beginn der Pandemie noch weniger Sport. In so fordernden Zeiten wie diesen wäre Sport besonders wichtig, so Prof. Dr. Ralf Brand von der Universität Potsdam, der die Studie initiiert hat: „Sich zu bewegen, ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele. Bei den körperlich Aktiven messen wir aktuell ein positiveres Wohlbefinden als bei denen, die nicht oder unregelmäßig Sport treiben.“ (Quelle: https://www.esanum.de/today/posts/wie-sich-die-corona-krise-auf-sport-und-bewegung-auswirkt

Spätestens jetzt sollte man sich das breite Sportprogramm des USI mal genauer ansehen und die niedrigen Preise nutzen, solange man noch StudentIn ist. 

Infobox:

Das USI orientiert sich am universitären Semesterbetrieb. In der ersten Woche des Semesters können alle Kurse zum Schnuppern gratis besucht werden. Dies war im Wintersemester 20/21 aufgrund der strengen Corona-Maßnahmen nicht möglich. Ob es dieses Angebot in Zukunft wieder geben wird und alle weiteren Informationen findest du hier

Universitätssportinstitut Wien
Auf der Schmelz 6a, (USZ-II)
A-1150 Wien

Tel: +43 (0)1 4277 – 17001, 17037
Fax: +43 (0)1 4277 – 9170
Mail: USI@univie.ac.at

Quelle Beitragsbild : Facebook USI Wien (c) USI Wien

Amateurfußball in Österreich: Droht das große Vereinssterben?

Der zweite Lockdown treibt den österreichischen Amateurfußball weiter in die Krise. Viele Vereine stehen kurz vor der Pleite, müssen sich Verschulden oder deren Rücklagen aufbrauchen. Den konstanten Fixkosten wie Spielergehältern, Miete, Strom, Gas oder Mitarbeitern sind zum wiederholten Male keine Einnahmen entgegenzusetzen. Nun drohen zahlreiche Insolvenzen sowie Clubübernahmen.

Zunächst war man zuversichtlich, als sich ein pünktlicher Start der Saison 2020/21 abzeichnete. Doch auch wenn die Hinrunde bis auf die letzten beiden Partien gespielt werden konnte, hatte man während der Saison mit laufenden Schwierigkeiten zu kämpfen. Zuschauer waren zwar erlaubt, durch die strengen Auflagen waren diese jedoch wohl kaum als zahlreich zu bewerten.

Außerdem gab es immer wieder Vorfälle von positiv getesteten Spielern, die eine Verschiebung des Spiels und Mannschaftsquarantäne mit sich brachten. Auch wenn man kleinere Einnahmen verbuchen konnte, war von keiner positiven Tendenz zureden. Es wurde eher schlimmer, je näher der Herbst kam.

Das Problem liegt in der Ungewissheit

In der Gegenwart sterben die Vereine. Die meisten hoffen auf ein finanzielles Hilfspaket der Bundesregierung oder des ÖFB. Letzterer kündigte bereits ein solches Paket für existenzbedrohte Vereine im Umfang von 1. Mio. Euro an. Manche Clubs suchen sich Geldgeber oder verkaufen den Verein an Private. Dies hat in viele Fällen eine Verzerrung des Wettbewerbs sowie zahlreiche personelle Veränderungen in den verschiedenen Vereinsstrukturen zur Folge.

Die Frage ist jedoch, ob das reicht. Der österreichische Amateurfußball ist größer, als man denken mag: Insgesamt gibt es 8 Ligen, von denen nur die erste und die zweite Bundesliga in die Kategorie Profifußball fallen. Alles darunter, von der zweiten Klasse bis zur Regionalliga, fällt in die Kategorie Amateurfußball. Je niedriger die Spielklasse, desto höher ist die Anzahl der Unterligen.

Organisiert wird der Amateurfußball einerseits vom ÖFB (Österreichischer Fußball Bund) und andererseits von den Landesverbänden. Allgemein gibt es in Österreich 592.375 aktive beim ÖFB gemeldete FußballerInnen. Diese verteilen sich auf 2.211 Fußballvereine mit ungefähr 3600 Kampfmannschaften und 104 Frauenkampfmannschaften. (Stand 2015)

Man muss somit konstatieren, dass zahlreiche Teams in der Luft hängen. Viele blicken in eine ungewisse Zukunft und sind vor allem von der Politik abhängig. Sollte es dazu kommen, dass es zu Vereinsauflösungen kommt, müssen wir uns einer Tatsache bewusst sein: Vielleicht gehen daran keine Existenzen zu Grunde. Aber Kultur geht unwiederbringlich verloren. Dafür sollte es sich zu kämpfen lohnen.

Wos wü Wien an Halloween?

Halloween steht vor der Tür, doch alle Parties sind abgesagt. Die einschneidenden Corona-Maßnahmen lassen maximal Geister näher als einen Meter zusammen tanzen. Warum also nicht mit Abstand und in Kleingruppen eines der größten Events des Jahres mit einer Gespensterführung durch das Wien der Toten zelebrieren? Die Führung „Geister, Gespenster und Vampire – gruseliges Wien“ als Ersatzprogramm für kommenden Samstag. 

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Halle, Hanau, Wien? – Radikale Vielfalt am Burgtheater.

Burgtheater, online. Am 9. November findet die Abschlussdiskussion der Tage der jüdisch-muslimischen Leitkultur statt. Zum Gespräch lädt der Kurator des dezentralen Festivals, der Lyriker Max Czollek. Wie umgehen mit der pluralen Gesellschaft eine Woche nach dem Anschlag in Wien?

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Das Stadtmagazin der Studentinnen und Studenten der FH Wien