Der Wiener Eistraum 2016 — mehr Quadratmeter für mehr Geld

Der jährliche Wiener Eistraum am Rathausplatz eröffnet am 21. Jänner 2016, heuer mit einer zusätzlichen Eisfläche, einer größeren Almhütte, teureren Preisen und Street Food. 

1.000 m² mehr: mit der zusätzlichen Eisfläche gibt es beim Wiener Eistraum heuer insgesamt 8.000 m² Platz zum Eislaufen und Eisstockschießen. Die hohe Besucherzahl in den vorigen Jahren war der Grund, warum heuer eine weitere Eisfläche dazu gebaut wurde. Auch werden dieses Jahr erstmals nicht nur sechs, sondern acht Eisstockbahnen angeboten. Vergrößert wird auch die Almhütte —  es wird eine dritte Ebene gebaut und somit eine Terrasse von zusätzlichen 500 m² zum Ausruhen und Essen angeboten. Wie viele Besucherinnen und Besucher dieses Jahr erwartet werden? „Zumindest so viele wie im letzten Jahr. Da kamen rund 700.000 Besucher zum Wiener Eistraum“, so Alexander Zerzer, Projektleiter des Wiener Eistraums.

Die letzten Vorbereitungen für den diesjährigen Eistraum laufen auf Hochtouren. Fotos: Sara Vucic
Die letzten Vorbereitungen für den diesjährigen Eistraum werden getroffen.  Fotos: Sara Vucic 

 

Größer, aber auch teurer

Die Erweiterung der Angebote schlägt sich allerdings in den Preisen nieder: Zahlte man voriges Jahr als Erwachsener für den Eintritt 6,50 Euro, muss man heuer einen Euro drauflegen. Auch für Kinder und Seniorinnen und Senioren wurde der Eintrittspreis von fünf auf 5,50 Euro angehoben. Familien werden den Preisanstieg besonders stark zu spüren bekommen, denn heuer kostet der Eintritt für zwei Erwachsene und ein Kind 18 Euro, das sind 25 Prozent mehr als voriges Jahr.

Kilometerlange Kabel und jede Menge Holz

Die benötigte Materialmenge dürfte den Preisanstieg ebenfalls rechtfertigen: der Aufbau des Eistraums erfordert 600m³ Holz, 450 Tonnen Edelsplitt, 4000 m² Holzpodest, 3,5 km Stromkabel und 70 Container. Außerdem sollen um die 60 Firmen am knapp dreiwöchigen Aufbau beteiligt sein.

Eistraum soll Wirtschaft ankurbeln

Dem ORF zufolge soll der Eistraum ungefähr 1,6 Millionen Euro kosten, wie viel die Organisation und der Aufbau dieses Mal kosten, ist noch nicht bekannt. Elf Millionen Euro sollen demzufolge durch Besucherinnen und Besucher wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf kommen. Auch würden „branchenübergreifende Umsätze“ gesteigert, denn einige Besucherinnen und Besucher würden sich schon vor dem Eislaufen in entsprechenden Geschäften mit dem benötigten Eislaufzubehör ausstatten.  Ein weiteres Plus: jährlich gewährleistet der Eistraum Hunderten einen Arbeitsplatz — gegenwärtig sollen laut Projektleiter Zerzer rund 360 Personen ganzjährig beim Projekt Wiener Eistraum beschäftigt sein.

Street Food als kulinarisches Highlight

Neben Fisch, der traditionellen Wiener Küche und verschiedensten Mehlspeisen ist heuer erstmals auch das Street Food-Konzept beim Eistraum vertreten. Zwölf österreichische Street Food-Gastronomen, darunter auch bekannte Namen wie Neni, Rita oder Wrapstars kochen beim diesjährigen Eistraum und versorgen Eisläuferinnen und Eisläufer mit Speisen aus aller Welt. Jeden Donnerstag wird ein neuer Street Food-Anbieter internationale Spezialitäten wie Wraps, Burger, Currys und vieles mehr in Bio-Qualität anbieten.

Eistraum Facts

Öffnungszeiten: von 22.01. bis 06.03.2016 täglich von 09:00-22:00
Eröffnung: 21.01. um 19:00

Preise
Erwachsene: 7,50 Euro
Kinder (ab Jahrgang 2000): 5, 50 Euro
Senioren (bis inkl. Jahrgang 1954): 5, 50 Euro
Familie (2 Erw. + 1 Kind): 18,00 Euro
Familie (1 Erw. + 2 Kinder): 16,50 Euro

Weitere Informationen unter wienereistraum.com.