Schifoan is des leiwandste – auch von Wien aus.

 

In den Semesterferien wird der Hausberg der Wiener, der Semmering, wieder von unzähligen skibegeisterten Städtern bevölkert. Eine attraktive Destination, aber nicht die einzige, die es dem spontanen Wiener erlaubt, Tage mit perfekter Schnee- und Wetterlage auszunutzen.

Aufgrund seiner schnellen Erreichbarkeit ist der Semmering bei den Wienern besonders beliebt und dementsprechend gut besucht. Je nach Können und Geschmack, hat man die Wahl zwischen Zauberberg und Stuhleck. Der Zauberberg bietet auf 14 Pistenkilometern mit seiner FIS-Weltcupstrecke eine schnelle Piste und Action im Fun-Park und der Freeride Area. Das Stuhleck punktet mit familienfreundlichen Abfahrten auf 24 Pistenkilometern.

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Panoramarestaurant in der Bergstation Stuhleck. Foto: Iris Reiß.

Schnee, das kostbare Gut

Was die Schneelage am Semmering anbelangt, muss man sich vorher unbedingt informieren. In der heurigen Wintersaison konnten aufgrund der warmen Temperaturen die Schneekanonen erst Anfang Jänner voll in Betrieb gehen. Bis dahin waren nur einzelne Pisten geöffnet und die Schneequalität schlecht. Passt die Schneelage und ist es in Wien bewölkt, stehen die Chancen gut, dass man am Semmering trotzdem einen herrlichen Skitag bei strahlendem Sonnenschein genießen kann.

Mit dem Auto erreicht man die Piste von der Stadtgrenze Wiens aus in 45 Minuten. Wer sich öffentlich bewegt, holt sich am besten ein Kombiticket für Bus und Tagesskipass. Der Bus ist nicht nur schneller als die Bahn, sondern bringt einen auch direkt an die Talstation. Angebote gibt es auch von den ÖBB, die Anreise ist aber – vor allem mit Skiausrüstung im Schlepptau, Umsteigen und Fußwegen – beschwerlich.

Tipp: Außerhalb der Schulferien und unter der Woche hat man am Semmering freie Fahrt auf der Piste und keine Wartezeiten an den Liften.

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Blick über das Skigebiet am Hochkar. Foto: Josef Schrefel.

Besser als Kunstschnee

Wer eines der schneesichersten Skigebiete Österreichs besuchen möchte, ist am Hochkar an der richtigen Stelle. Das niederschlagsreiche Klima der Göstlinger Alpen bringt reichlich Naturschnee, wenn am Semmering die Schneekanonen brummen. Auch die FIS weicht aufgrund der Schneelage immer öfter aufs Hochkar aus und veranstaltet dort Rennen.

Die 19 Pistenkilometer des Skigebietes sind auf kurze, aber knackige Abfahrten verteilt. Man findet sowohl schwarze Pisten für Fortgeschrittene, als auch Übungshang und Förderband für die Kleinen. Gastronomisch ist von der Schirmbar bis zum urigen Schutzhaus für jeden etwas dabei.

Die Anreise mit dem Auto dauert von der Stadtgrenze aus etwa eineinhalb Stunden und somit doppelt so lang, wie zum Semmering. Mit dem Zug ist die Anreise nicht zu empfehlen. An Wochenenden gibt es gute Angebote für Kombitickets, die die An- und Rückreise per Bus und den Tagesliftpass inkludieren.

Es gibt noch weitere, kleine Skigebiete, die ebenfalls gut von Wien aus erreichbar sind. Besonders geeignet sind diese für Familien. Sie bieten einfache, kurze Abfahrten und in jedem gibt es eine eigenen Skischule. Dazu zählen die Gemeindealpe Mitterbach, Annaberg und Lackenhof am Ötscher. Auch hier ist die Schneelage jedoch oft prekär.

Wichtige Links:

http://www.abzumschnee.at/ – hier findet man Kombiangebote (Bus von Wien + Liftkarte) für verschiedene Skigebiete

http://www.bergfex.at/ – Informationen zu allen Skigebieten, Wetter und Schneelage

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