Willkommen in der Unterwelt

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Die Bar im Hades hat 7 Tage die Woche geöffnet.

Am 5. Februar hat ein neuer Club in Wien seine Pforten geöffnet. Wo vorher am Karlsplatz die Bergstation Tirol war, kann man jetzt in die Unterwelt eintauchen. Der Hades wartet.

Die ehemalige Bergstation Tirol (Karlsplatz 5) ist Schnee von gestern. An ihrer Stelle lodert jetzt ein unterirdisches Feuer. Nur den Bass hört man manchmal auf der Straße. Die Rede ist vom Hades, Wiens neuestem Club.

Die Besitzer, Antonios Katsantonis und Thomas Thurner sind schon seit längerer Zeit in der Clubbranche unterwegs. Ersterer war für die Gastonomie am Nuke Festival zuständig und hat sich auch immer wieder bei Street-Food-Festivals kulinarisch sowie organisatorisch gezeigt. Thurner plant seit knapp 10 Jahren Veranstaltungen in Wien und München. Auch Creative Head Philipp van het Veld ist ein alter Hase in der Eventszene und zuständig für Bookings, Veranstaltungen und das richtige Marketing.

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Stylisches Ambiente im düsteren Unterwelt-Look.

Als die drei Freund Ende des Jahres von einer freien Location im ersten Bezirk erfuhren, liefen die Planungen sofort auf Hochtouren. Ein neues Konzept musste her. Das Besondere am Club Hades ist nämlich, neben der guten Anlage (Function One), das ausgeprägte Showkonzept. Das Personal ist geschminkt und meist nach speziellem Motto bekleidet, es wird Feuerspucker geben und Käfige, die von der Decke hängen wie in Las Vegas oder Washington. Alles für die Show eben.

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Noch sitzen die Mitarbeiter hinter Gittern …

Musikalisch legen die Herren großen Wert auf österreichischen Input. Große internationale Künstler wird es wenig geben, die Resident-Kultur widerum soll hoch gelebt werden. Es geht um die Verbindung von Under- und Overground und das Abtauchen in eine anderer Welt.

Dabei soll die Freitag- und Samstagabendgestaltung konträr über die Bühne gehen. So wird am Freitag vermehrt House-Musik gespielt, während der Samstagabend mit Hip Hop und Drum ’n‘ Bass lockt. Zusätzlich zu den Wochenendveranstaltungen gibt es die Bar, die sieben Tage die Woche geöffnet hat.

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Eine Function One-Anlage sorgt für die richtige Klangkulisse.

Wichtig ist den Veranstaltern auch ein Zusammenschluss der unterschiedlichsten Gruppierungen in Wien. Vom Reagge-Head über den hippen Kunststudenten bis hin zum Schnösel aus dem 19. Bezirk soll jeder seinen Platz im Hades finden.

Kostentechnisch spielt der Hades in der Mittelliga mit, Freitag kostet der Eintritt 13 Euro, wobei ein Teil dieses Betrags an den Life Ball gespendet werden soll. Das Feiern am Samstag kostet glatte zehn Euro. Ein Schnäppchen, wenn der Hades einhält was seine Besitzer versprechen. Die Tore zur Unterwelt sind auf jeden Fall geöffnet. 

Mehr Infos zum Club und den Veranstaltungen findet man HIER.

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