Schnürsenkel statt teurer Choker

Der Halsband-Trend mal anders

Das Kropfband, auch Choker genannt, erlebt seit fast einem Jahr sein Comeback. Eine amerikanische Studentin wollte für den oftmals überteuerten Halsschmuck kein Geld ausgeben und hat mit einer einzigartigen Idee einen regelrechten DIY-Hype ausgelöst.

Eng am Hals anliegende Ketten gehören zu den Trend-Accessoires des Jahres. Das Kropfband, auch Choker genannt, erlebt seit fast einem Jahr sein Comeback. Stars wie Kendall Jenner, Kim Kardashian, Rihanna und Gigi Hadid haben den Trend der Neunziger wieder ins Leben gerufen.

Schon Anfang der Siebziger trug Yoko Ono eng anliegende Ketten um den Hals und zwanzig Jahre später auch Britney Spears und Victoria Beckham. Doch für die modernen Choker muss man oft tief in die Tasche greifen.

DIY-Trendsetterin Katie Rosebrook

Eine amerikanische Studentin aus Oklahoma wollte auf den Trend-Zug mitaufspringen, aber für die oftmals überteuerten Choker kein Geld ausgeben und funktionierte kurzerhand ihre „Nike“-Schuhbänder zum Halsschmuck um. Diese „Do It Yourself“-Methode von Katie Rosebrook hat einen regelrechten Hype ausgelöst. Die Twitter-Userin postete ein Foto mit dem Worten: „Dieser Choker-Trend ist wirklich verrückt. Ich trug letzte Nacht in der Bar einen Schnürsenkel und habe noch nie so viele Komplimente bekommen. Danke @Nike“.

Katie Rosebrook’s Twitter Foto, mit dem der DIY-Trend ausgelöst wurde. Quelle: twitter.com

Überzeugt hat diese kreative DIY-Methode allerdings nicht nur die Barbesucher. Auch das Internet liebt den neuen Trend: „Ich liebe diesen Look“, „OMG du siehst toll aus“ oder „Du siehst super aus!“ kommentieren User den Post. Der Begeisterungssturm ging also auf Twitter weiter. Der Schnürsenkel-Look wurde fast 50.000 Mal geteilt und brachte knapp 160.000 Likes ein. Doch Katie Rosebrooks ist nicht die einzige, die sich bereits ihre eigene Choker-Kette gebastelt hat. Unter ihrem Tweet haben dutzende andere Frauen ihre preiswerten Versionen des Modetrends geteilt. Kurz ein Schuhband um den Hals gewickelt, vorne zu einer Schleife zusammen gebunden und schon ist der neue DIY-Trend fertig. „Mein Tipp ist es die Schnürsenkel mehrmals locker um den Hals zu wickeln, sodass die Haut durchschaut und sie dann entweder zu einer Masche zu binden oder vorne runterhängen zu lassen. Das streckt, weil man den Fokus auf das Dekolletee lenkt und der Hals nicht abgeschnürt wirkt. Besonders hochwertig sind metallische Enden an den Shoe-Laces“, rät PULS 4 Moderedakteurin Jennifer Schloffer. Auch Stars wie Kendall Jenner und Lena Meyer-Landrut, beide begeisterte Choker-Träger, sind vom kostenlosen Schnürsenkel-Look begeistert.

Die kreative Idee wird allerdings nicht nur auf Twitter gefeiert. Auch auf Instagram findet man unter dem Hashtag #shoelacechoker unzählige Versionen des preiswerten Modentrends. Die umfunktionierten Schuhbänder zeigen einmal wieder die Begeisterung für das Simple, Selbstgemachte und Normale. Denn nicht jeder kann sich einen Choker von beispielsweise Marcus Neuman um 1.132 Euro leisten.

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Viele Frauen posten unter dem Hashtag #shoelacechoker den neuen Trend auf Instagram. Quelle: instagram.com

Wie funktioniert’s?

Um den selbstgewickelten Schnürsenkel-Look nachzumachen, sollte man allerdings ein paar Dinge beachten. Das weiß auch Café Puls Moderedakteurin Jennifer Schloffer : „Die Schnürsenkel werden einfach zweckentfremdet, aber wichtig ist, dass sie neu aussehen. Sie sollten nicht dreckig oder ausgefranst sein und je mehr man auf gedeckte Farben wie schwarz, braun oder dunkelblau setzt, desto edler wirkt der Choker-Look.“

Den Schnürsenkel-Look kann man außerdem in den unterschiedlichsten Varianten wickeln und so gut an das jeweilige Outfit anpassen.

Der selbstgewickelte Choker setzt also nicht nur ein DIY-Statement, sondern ist auch ganz einfach nachzumachen, kostet fast nichts und sieht genauso stylish aus wie die echte Choker-Variante.

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