Mit Marketing und Qualität zur Nummer eins im Low Carb-Backregal?

„Kohlenhydrate spielen nicht mit“- das verspricht ein steirischer Low Carb-Brot-Erzeuger. Mit aggressivem Marketing will man nun das heiß umkämpfte Backwaren-Regal erobern.

Längst ist das Low Carb-Prinzip in den Breiten unserer Gesellschaft angekommen. Unzählige Tipps rund um die richtigen Nahrungsmittel finden sich dazu im Web. Auch vor dem Backwaren-Regal hat der Trend nicht halt gemacht. Ein steirisches Unternehmen will mit einem ausgeklügelten Marketing-Konzept die Nummer eins am Markt werden. Wenig Kohlenhydrate, dafür umso mehr Eiweiß – das ist das Rezept von SmartBread.

Das Team rund um Geschäftsführer Michael Wernbacher beschäftigte sich bereits viele Jahre mit dem Konzept. „Die Idee entstand aus der Not, nirgendwo eine Alternative zu Brot zu bekommen, wenn man sich nach dem LowCarb-Prinzip ernähren wollte. Nach eigenen Backversuchen und unzähligen Recherchen entstand die Idee, ein Produkt zu entwickeln und auch zu vermarkten. Nach und nach wurden passende Partner gefunden, die sich dem Projekt tatkräftig angeschlossen haben“ erklärt Christian Stolz, zuständig für Marketing und Entwicklung, die Motivation hinter SmartBread.

Wenig Dickmacher und viel Kraft

Sonnenblumenkerne, Sojamehl, Sesam, Gerste, Leinsamen und Dinkelvollkorn – das sind die Zutaten von SmartBread. „Unser SmartBread enthält eine besonders hochwertige Eiweiß-Mischung aus Dinkel und Soja-Eiweiß und ist voll von reichhaltigen Ballaststoffen und wertvollen Fetten“, heißt es in der Produktbeschreibung im Flyer und auf der Website. Der Kohlenhydratgehalt beträgt acht Prozent – das sind etwa 80 Prozent weniger als bei einem herkömmlichen Weizen- oder Roggenmischbrot.

Low Carb ist eine Zubereitungsweise, die mit wenigen Kohlehydraten auskommt und viel Eiweiß zur Verfügung stellt. „Eine eiweißreiche Ernährung sättigt besser und hält den Blutzuckerspiegel niedrig. Heißhungerattacken gehören dadurch der Vergangenheit an. Außerdem benötigt der Stoffwechsel für die Verarbeitung und Umwandlung von Eiweiß mehr Energie als für die Verdauung von Kohlehydraten. Bei gleicher Kalorienmenge bleibt also weniger übrig, was sich als Fett anlagern kann“, wirbt Stolz dafür, mit SmartBread auf diese Ernährungsform umzusteigen.

Grundsatz regionale Produktion

Vor allem mit einem qualitativ hochwertigen Produkt ohne Geschmacksverstärker, E-Stoffe oder künstliche Konservierungsstoffe will sich SmartBread von anderen Low Carb-Produkten abheben. Mit einem regionalen Bäcker aus der Steiermark bleibt die Erzeugung in Österreich.

Brot und Snacks für zwischendurch

produktpalette
Neben dem traditionellen Brotlaib bietet SmartBread mit den „Mini Bites“ auch kleine Snacks für zwischendurch. © SmartBread

Das Produktportfolio von SmartBread umfasst neben zwei Brotsorten die sogenannten „Mini Bites“ in mehreren Geschmacksrichtungen zum Snacken zwischendurch sowie „Crunchy Slides“, eine gesunde Alternative zu Chips. Ein Laib SmartBread kostet 4,99 Euro.  „Wir haben durchwegs tolles Feedback. Bei Verkostungen sind alle Tester vom Geschmack überrascht und überzeugt. Die Produkte werden gerne angenommen, wir werden schrittweise Produkte nachreichen“, zeigt sich Stolz mit dem bisherigen Erfolg zufrieden.

Fitnessstudios und Gesundheitspraxen als Vertriebspartner

SmartBread spreche vor allem „Menschen, die Sport betreiben, die einen körperbewußten Lebensstil pflegen oder auch nur bewusst auf ihre Gesundheit achten“ an.

Wemove Runningstore Wien Mitte
SmartBread ist unter anderem im Wemove Runningstore Wien Mitte erhältlich. © Birgit Samer

Das Brot wird in ausgewählten Fitnessstudios, Spezialstores und Gesundheitspraxen in ganz Österreich angeboten. Außerdem können die Produkte über die Website bestellt werden. Hier findet sich auch eine Auflistung aller Vertriebs-Partner.

Auch Uwe Manninger findet sich mit seinem Fitnessstudio INJOYmed Graz in dem Konzept von SmartBread wieder. „Der Trend geht bei unseren Kunden eindeutig in natürliche, gesunde Ernährung. Sie investieren viel Geld in die Gesundheit, wollen auch gesund essen und sind bereit, dies pekunier abzugelten“, begründet er die Entscheidung, SmartBread in seinem Club zu verkaufen. “

 

INJOYmed Graz
Auch INJOYmed Graz- Geschäftsführer Uwe Manninger hat das Konzept von SmartBread überzeugt. © Birgit Samer

Süße Zukunft im Backregal

Ziel des SmartBread-Teams ist es, die Marke auch in Deutschland und weiteren Ländern der EU zu vermarkten. „Dafür entwickelten wir in intensiven Recherchen ein gutes Produkt und ein überzeugendes Konzept mit einem innovativen und abgestimmten Vermarktungsablauf“, meint Stolz. Neue Brotsorten befinden sich derzeit in Entwicklung. In Zukunft soll es eine süße Linie mit Gebäck auf Basis von Nußmehlen geben.

 

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