Archiv der Kategorie: Alltag

Was tun in den Semesterferien? Die Top 10

Für all jene, die in den Semesterferien in Wien bleiben, haben wir die besten Freizeitangebote der Hauptstadt zusammengestellt – von Skifahren auf der Hohen Wand bis zur Selfmade-Entdeckungsreise rund um den Ring.

 1. Geh Eislaufen

Die kalten Temperaturen machen es möglich: Viele Gewässer in Wien taugen zurzeit zum Eislaufen. Beliebter Eislaufplatz: Die Alte und Neue Donau bieten viel Fläche und können kostenlos genutzt werden. Aber Achtung: Immer auf eigene Gefahr, denn keine der Wiener Natureislaufflächen ist offiziell freigegeben, die Dicke des Eises wird nicht geprüft. Was tun in den Semesterferien? Die Top 10 weiterlesen

Wiener Pony-Karussell sperrt nach 128 Jahren zu

 
Der Wiener Prater hat eine Attraktion weniger: Das seit 1887 bestehende Pony Karrusell macht nach Finanzierungsproblemen und anhaltender Kritik am Tierleid die Pforten dicht – und schlägt Tierschützern noch ein Schnippchen.
Für die einen war es eine Instítution, für die anderen ein Relikt aus dunklen Zeiten. Das Pony-Karussell im Wiener Prater hat nach 128 Jahren Betrieb geschlossen. Zu schwer wurde die Kritik in den letzten Monaten. Auch die Kundschaft wurde in den letzten Jahren immer weniger.

Maßgeblich beteiligt an der Schließung war die österreichische Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, die seit Sommer 2016 mit den Besitzern des Karussells in Verhandlung steht. Die Pferden
sollen endlich in Pension gehen dürfen, denn das Zeitalter der Tierattraktionen sei vorbei – so die Tierschützer. Die Verhandlungen ergaben, dass die Besitzer des Karussells mit Ende Jännerschließen würden und die Pferde auf der Betriebseigenen Weide ihren Lebensabend ungehindert verbringen können. Bis vor kurzem sah es auch so aus, als ob alles wie geplant verlaufen würde, bisdie Karussellbetreiber aus dem Deal ausstiegen um eigene Pläne zu verfolgen.
Die Ponys bei der Arbeit. ‎© VIER PFOTEN
Umschulung statt Pension
Es bleibt zwar beim Versprechen das Pony Karussell zu schließen, aus dem ruhigen Leben für die Ponys wird jedoch nichts. Diese werden nämlich umgeschult um auf der Reitbahn der Besitzer
außerhalb Wiens weiterarbeiten. „Einklarer Bruch unserer Vereinbarungen!“, kritisieren die VIER PFOTEN und kündigen weitere Protestaktionen an.
Grund für das Einschalten der Tierschützer waren die Arbeitsbedingungen der Pferde. Für sie war es den Pferden nicht zumutbar an jedem Tag und bei jedem Wetter nichts zu tun als im Kreis zu gehen, auch wenn rechtlich gesehen alles einwandfrei war. Dies ging nicht nur den VIER PFOTEN gegen den Strich: Täglich wurden die Mitarbeiter des Karussells angeblich von Passanten beschimpft.
Was passiert mit dem Karussell?
„Mit dem Neubeginn des Pony-Karussells entsprechen wir den zeitgemäßen Wünschen unserer Besucher, die Attraktion nicht mit Pferden betreiben zu lassen“, teilt Michael Prohaska,
Geschäftsführer der Prater Wien GmbH in einer Aussendung
mit. Er deutet an, das Karussell mit neu eröffnen zu wollen – ohne Pferde. Schließlich handle es sich um ein Stück Geschichte des
Wiener Praters.
Inzwischen haben die VIER PFOTEN zu einem Flowerstorm – dem Gegnteil eines Shitstorms – aufgerufen. Mit einer Aktion am Stephansplatz, wo sie Blumen und Postkarten verteilten, wollen sie
auf die Situation der Ponys aufmerksam machen.
Flower Walk vom Schwedenplatz zum Stephansplatz.  ‎© VIER PFOTEN

Neues Bio-Lokal am Schwendermarkt

Bio-Produkte von heimischen Bauernhöfen, Fleisch aus tiergerechter Haltung und besondere Biersorten gibt es seit 9. Dezember im Landkind. Dieser neue Bauernladen inklusive Café ist derzeit der Einzige am Schwendermarkt im 15. Bezirk. Das Besondere: Im Lokal können die Gäste sitzen und essen, zugleich aber auch die Produkte kaufen.

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So hat das Internet auf das Wort des Jahres reagiert

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) kürte das Wort „postfaktisch“ zum Wort des Jahres 2016. Die Reaktionen des Internets ließen nicht lange auf sich warten, und zeigen die Ironie des Wortes klar und deutlich auf. Die Kommentare auf Social Media lassen genau jene emotionale, realitätsferne Stimmung spüren, aus der der Ausdruck „postfaktisch“ erst entspringen konnte.  Der Grundtenor: Wer sind die da oben, dass sie uns sagen wollen, was postfaktisch ist, und was nicht?

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Ist die Brigittenau the new black?

Es scheint ein recht schmaler Grat zu sein, zwischen aufstrebendem Viertel – spannend und anziehend für Hipster, Hippies, Bobos, Papas und Gentrifizierungshölle – viel zu hohe Mieten, kaputtsanierte Straßenzüge, überteuerte Cafès, Touristen auf Segways. Ein Bezirk, dem diese Entwicklung schon seit einiger Zeit prophezeit wird, ist die Brigittenau. Ist die kleine Schwester der Leopoldstadt schon am Weg zur Transformation?

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HOSTEDBY.ME: GUTE ZEITEN MIT FREMDEN

Autos; Wohnungen; Informationen. Alles Mögliche wird heute geteilt. Die sogenannte „sharing economy“ ergreift immer mehr Teile des Alltags. Nun ermöglicht das junges Wiener Start-Up hostedby.me es Fremden, im Rahmen gemeinsamer Abende, Erfahrungen zu teilen und soziale Netzwerke mit Gleichgesinnten aufzubauen.

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