Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Die Oscars auf der Kinoleinwand

Heute Nacht werden in Hollywood die Oscars verliehen. Das Wiener Gartenbaukino überträgt die Veranstaltung live auf der großen Kinoleinwand. Neben etlichen Pausenprogrammen werden Filmfans mit gratis Kaffee und Gebäck verköstigt und wachgehalten.

In der Nacht von Sonntag, 26. Februar, auf Montag, 27. Februar, heißt es wieder „And the Oscar goes to“. Der Oscar wird bei der alljährlich stattfindenden Verleihung in insgesamt 24 Kategorien verliehen. Knapp eine Milliarde Zuseher verfolgen das Ereignis jedes Jahr vor dem Fernseher – oder vor der Kinoleinwand. Bereits zum elften Mal veranstaltet das Wiener Gartenbaukino in Kooperation mit der Viennale und dem Studentenlokal „philiale“ die sogenannte „Oscar-Nacht“. Von zwei Uhr morgens bis ca. sechs Uhr haben Besucher bei freiem Eintritt die Möglichkeit die Veranstaltung live auf der Kinoleinwand zu verfolgen.

Oscarnacht Gartenbaukino 2015; Quelle: gartenbaukino.at

Zur Einstimmung zeigt das Gartenbaukino bereits ab zwölf Uhr mittags insgesamt sechs Filme, die in den unterschiedlichsten Kategorien für einen Oscar nominiert sind, darunter u.a. „Elle“ (nominiert für die beste weibliche Hauptrolle: Isabelle Huppert), „Mein Leben als Zucchini (nominiert in der Kategorie „Bester Animationsfilm“) oder „La La Land“, der mit insgesamt 14 Nominierungen auch als großer Favorit für die Kategorie „Bester Film“ zählt.

„La La Land“; Quelle: gartenbaukino.at

Doch Sitzplatzgarantie gibt es aufgrund des großen Andrangs keine. Nur wer eine Kinokarte für den letzten Film des Abends vor der Oscarverleihung hat (23.30 Uhr: „Hell or High Water“, nominiert u.a. für „Bester Film“), kann den Sitzplatz für die anschließende Live-Übertragung der Oscar-Verleihung behalten. Die Karten für „Hell or High Water“ sind bereits seit Wochen ausverkauft. Daher kann man sich ab 23.30 Uhr auf die Warteliste schreiben lassen. Aus Erfahrungswerten der vergangen Jahre weiss man, dass etliche Personen das Kino nach Filmende verlassen und auf die Live-Übertragung der Oscars verzichten. Diese freien Plätze werden nach Ende des Filmes aufgefüllt.

„Hell or High Water“; Quelle: Verleih Park Circus

Von zwei bis sechs Uhr Früh werden auf der großen Leinwand des Gartenbaukinos sowohl die Red Carpet Show, als auch die Oscar-Verleihung übertragen. Damit vor allem die vielen Werbepausen subjektiv schnell vergehen mögen, lassen sich die Mitarbeiter des Gartenbaukinos jedes Jahr etliche Programmpunkte und Specials einfallen, um für Abwechslung zu sorgen. So findet u.a. die traditionelle Oscar-Wette statt, bei der die Besucher vorab einen Zettel ausfüllen können, in dem sie die Gewinner vorab erraten müssen.

Die Einwurfbox der Oscar-Wetten; Quelle: gartenbaukino.at

Zu gewinnen gibt es u.a. ein Faltrad der Zeitung Falter, Viennale DVD-Boxen, Kinogutscheine, Büchergutscheine usw. Bei der Oscar-Wette gibt es keinen Hauptpreis und danach eine, wie bei anderen Preisausschreiben, herabsteigende Reihenfolge, sondern die Gewinner dürfen ihre Preise selbst auswählen.
„Wir haben Taschen und Rucksäcke in limitierter Auflage produziert, die aus der alten, historischen Leinwand des Gartenbaukinos gefertigt wurden. Wir verlosen diesmal einen Rucksack, der vom Regisseur von Drive signiert wurde. Geschmäcker sind verschieden. Für manchen Gewinner mag das der Hauptpreis sein, für jemand anderen wiederum eine Akkreditierung für die Viennale 2017“, so Fredi Themel, verantwortlich für das Marketing des Gartenbaukinos.

Kinobesucher beim Ausfüllen der Fragebögen; Quelle: gartenbaukino.at

Ab drei Uhr morgens gibt es für jeden Besucher ein kostenloses Frühstückssackerl. Darüber hinaus erhält man ein Glas gratis Sekt, wenn man in Abendgarderobe erscheint, ein DJ-Line Up sorgt für gute Stimmung im Foyer während der Pausen, ebenso gibt es speziell für die Oscarnacht kreierte Cocktails. Egal ob die Oscar-Verleihung diesmal Überraschungen birgt oder nicht: für einen abwechslungsreichen Abend ist im Gartenbaukino garantiert gesorgt.

Live-Programm:
Ab 2.00 Uhr: Official Red Carpet-Show (Live-Übertragung der Ankunft der Stars zur Oscar-Verleihung)
Ab 2.30 Uhr: Beginn der Oscar-Verleihung (Live-Übertragung aus dem Dolby Theatre Los Angeles im Kinosaal und im Foyer des Gartenbaukinos)
Der Eintritt zur Übertragung ist frei.

„Pick your pic!“-Abholstation; Quelle: gartenbaukino.at

Beiprogramm:
Gratis Sekt, wenn man in Abendgarderobe erscheint (1 Glas pro Person)
Philiale Oscar-Cocktails & DJ-Line (Buffetbetreiber kreieren jedes Jahr zwei Cocktails eigens für die Oscarnacht)
Pick your pic! – Dein Foto mit Oscar! (Vor einem Foto, das das Gartenbaukino in den 70er-Jahren zeigt, kann man Fotos von sich mit einer nachgemachten Oscarstatue machen lassen)
Oscar-Bingo (vorab erhält man Fakten, die, sobald alle eingetreten sind, das Bingo komplett machen. Dem ersten, dem dies auffällt, bekommt einen Gewinn)
Gratis Kaffee und Frühstück (gegen ca. 3.00 Uhr erhält jeder Besucher ein Frühstückssackerl. Inhalt: Äpfel der Bio-Firma Adamah, Semmel und Kipferl der Firma Felber, Schinken von Radatz, Kaffee wird beim Buffet philiale im Foyer des Kinos kostenlos zur Verfügung gestellt)
Oscar-Wette (zu gewinnen gibt es u.a. Falter Faltrad, Akkreditierung Viennale 2017, eine limited edition der Gartenbaukinotasche, signiert von Regisseur …, Viennale DVD Boxen, Viennale Taschen, 12er Abo vom Gartenbaukino, diverse Gutscheine (Büchergutscheine des Lokals phil à 30 €), 1 x 2 Karten in der fussfreien Reihe für die Oscarnacht im Gartenbaukino 2018)

Gartenbaukino Wien

Wiener Video Rekorder: Forscher zeigen 500 alte Privatfilme online

Die Österreichische Mediathek hat private Videofilme von Wienern gesammelt und digitalisiert. Bei dem Projekt „Wiener Video Rekorder“ sind 3.000 Stunden Material zusammengekommen, vor allem aus den 1980er- und 90er-Jahren. Die Öffentlichkeit kann jetzt darauf zugreifen, 500 Clips sind auch online abrufbar.

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„MUDDY ANGEL RUN“ kommt nach Wien: Tickets schon erhältlich

Am 13. Mai findet zum ersten Mal auch in Österreich, auf der Donauinsel der 5km Schlammlauf nur für Frauen statt. Das Sport Event verbindet aber nicht nur Spaß und Abenteuer. Es soll auch ein größeres Bewusstsein für Brustkrebs schaffen. Durch Spenden können die Teilnehmerinnen einen guten Zweck leisten. Tickets können jetzt noch vergünstigt gekauft werden.

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Too Good To Go: Auf den Teller statt in die Tonne

Die EU tut zu wenig gegen Lebensmittelverschwendung. Das geht aus einem aktuellen Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs hervor. Doch ist Food Waste nur Sache der Politik? Mit der App Too Good To Go kann jeder mithelfen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

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Die E-Zigarette: Dampfen statt Rauchen

Die E-Zigarette erfreut seit ihrer Erfindung im Jahr 2003 durch den Chinesen Hon Lik zunehmender Beliebtheit. Schätzungen zufolge verwenden 250.000 Menschen in Österreich die E-Zigarette regelmäßig, Tendenz steigend. Während Kritiker auf ihr Potential als Einstiegsdroge verweisen, schwören Befürworter auf ihre deutlich geringere Schädlichkeit im Vergleich zur herkömmlichen Zigarette. Ein Faktencheck.

Mittlerweile ist das Angebot an E-Zigaretten dermaßen explodiert, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Es gibt sie in allen erdenklichen Farben und Größen. Die Auswahl an Geschmacksrichtungen ist ebenfalls so groß wie nie zuvor. Grundsätzlich gilt: Was man essen kann, kann man auch dampfen. Von Apfelkuchen, über Fruchtmischungen bis hinzu Pizza und Döner gibt es so ziemlich alles. Alle Geräte funktionieren nach demselben Prinzip: Über einen elektrisch beheizten Draht wird eine Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, verdampft und eingeatmet. Im Gegensatz zur Zigarette findet dabei kein Verbrennungsprozess statt. In den Liquids ist Propylenglycol, Glycerin, Aroma sowie wahlweise Nikotin enthalten. Die ersten drei Stoffe finden ebenfalls in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie Verwendung.

95 Prozent weniger schädlich als Tabakrauchen

Laut einer Schätzung des britischen Gesundheitsministeriums ist der Konsum von E-Zigaretten um ca. 95 Prozent weniger schädlich als das Rauchen von herkömmlichem Tabak.  Von den über 3800 chemischen Verbindungen im Tabakrauch sind mindestens 400 giftig. Unter den 40 in jedem Fall krebserregenden Stoffen befinden sich unter anderem Teer, Nitrosamine und das radioaktive Polonium. Das alles fällt bei der E-Zigarette weg. Die in den Liquids enthaltenen Stoffe Propylenglykol, Glycerin und Aroma gelten zumindest bei oraler Einnahme als unbedenklich. Langzeitstudien zu ihrer Wirkung bei Inhalation sind noch ausstehend.

In einer Untersuchung der Portland University konnte das womöglich krebserregende Formaldehyd, das auch in Tabakrauch enthalten  ist, für E-Zigaretten nachgewiesen werden. Dabei wurde das Gerät jedoch über die vorgesehene Betriebstemperatur hinaus erhitzt. Der Suchtforscher Peter Hayek beschreibt die Ergebnisse folgendermaßen: „Wenn ein Hähnchen verbrannt wird, entsteht eine schwarze Kruste, die natürlich krebserregende Stoffe enthalten kann. Niemand würde jedoch behaupten, dass Hühner krebserregend sind.“

Nikotin genauso schädlich wie Koffein

Noch vor ein paar Jahrzehnten glaubte man, dass Nikotin gravierende Schäden im Körper anrichten würde. Diese Annahme scheint sich bis heute hartnäckig in den Köpfen der Menschen zu halten. Tatsächlich ist Nikotin in geringen Mengen nicht giftig und nach jetzigem Forschungsstand unabhängig von der Dosierung auch nicht krebserregend. Eine Überdosierung, die von E-Zigaretten- bzw. Tabakkonsum nicht zu erwarten ist, kann hingegen tödlich enden. Der für seine stimulierende sowie entspannende Wirkung bekannte Stoff wurde unlängst in einer Studie der britischen Royal Society of Public Health hinsichtlich seiner Schädlichkeit mit Koffein verglichen.

Bekanntlichermaßen birgt Nikotin ein Abhängigkeitspotential. Im Gegensatz zu Liquids für E-Zigaretten wird dieses beim Rauchen durch die Wechselwirkung mit anderen Substanzen jedoch beträchtlich verstärkt. Deshalb gelingt es 97 Prozent der Raucher nicht, langfristig und ohne Hilfsmittel vom Rauchen loszukommen. Jährlich fordert der Tabakkonsum weltweit 5,4 Millionen Tote. Die E-Zigarette kann Abhilfe schaffen.

E-Zigarette ist Ausstieg und nicht Einstieg

Von Kritikern wird die Besorgnis geäußert, dass E-Zigaretten besonders Jugendliche zum Konsum von Tabakprodukten verführen könnten. Bisherige Studien zeigen jedoch deutlich, dass E-Zigaretten von Nichtrauchern selten probiert und fast gar nicht dauerhaft verwendet werden. Die meisten „Dampfer“ sind gleichzeitig Raucher bzw. ehemalige Raucher. Laut Studien konnte der Tabakkonsum von Rauchern unter gleichzeitiger Verwendung der E-Zigarette um über 50 Prozent gesenkt werden. Außerdem wird die Chance auf eine dauerhafte Raucherentwöhnung von 4 auf 9 Prozent mehr als verdoppelt. Nikotinersatzpräparate hingegen zeigen in dieser Hinsicht keine Wirkung, wie eine Studie aus dem Jahr 2012 belegt.

 

WG Zimmer für Flüchtlinge

Mitbewohner gesucht? Die Plattform Flüchtlinge Willkommen vermittelt seit 2015 zwischen privaten Mietern oder Eigentümern und Flüchtlingen.  Asylwerber und anerkannte Flüchtlinge, die sonst nur schwer am privaten Wohnungsmarkt eine Chance haben, finden Platz in Studenten WGs, bei Familien oder bei Pensionisten. Die Nachfrage nach Wohnraum ist ungebrochen hoch.

Warum können Flüchtlinge nicht einfach in WGs wohnen? Diese Frage stellten sich die Initiatoren des Projekts „Flüchtlinge Willkommen Österreich“. Nach dem Vorbild eines Konzepts des Berliner Vereins Mensch Mensch Mensch e.V. begann im Jänner 2015 eine Gruppe Freiwilliger die Idee in die Wirklichkeit umzusetzen. Über ihre Plattform können Privatpersonen Wohnraum für Schutzsuchende zu Verfügung stellen. Das Angebot richtet sich an Asylwerber, Asylberechtigte und alle Menschen mit oder ohne gültigen Aufenthaltstitel. Seit Beginn der Initiative haben bereits 366 Flüchtlinge ein neues Zuhause gefunden.

Wer Wohnraum anzubieten hat kann sich auf der Homepage des Projekts registrieren. Das Team von Flüchtlinge Willkommen stellt den Kontakt her zu Menschen die einen Wohnplatz suchen. Wenn nach einem Kennenlerntreffen alle zufrieden sind kann der Einzug auch schon stattfinden. Finanziell können die Vorraussetzungen unterschiedlich sein. Asylwerber leben von 350 Euro Grundversorgung im Monat und können deshalb nur einen kleinen Teil zur Miete beitragen. Asylberechtigte können aufgrund der Mindestsicherung von 837 Euro die sie bekommen bereits einen größeren Anteil zur Miete beisteuern, sodass für die Gastgeber kein finanzieller Mehraufwand entsteht.

Flüchtlinge leben gemeinsam mit Studentinnen

Während des Asylverfahrens haben Schutzsuchende zwar einen rechtlichen Anspruch auf Grundversorgung, in den Flüchtlingsquartieren gibt es jedoch keinen Anspruch auf Privatsphäre. Menschen leben in Mehrbettzimmer für zehn Personen. Da Asylverfahren nicht selten zwei Jahre oder länger dauern wird die Situation für Viele zur Farce. „Keine Privatsphäre, nicht einmal selbst kochen kann man. Ich hätte es nicht länger ausgehalten.“, sagt Mahmud. Der junge Iraker lebt heute mit zwei gleichaltrigen Studenten in einer WG. „Wir hatten ein Zimmer günstig anzubieten und ihm war damit geholfen. Mittlerweile sind wir richtig gut Freunde.“, erklärt Franz, Mahmuds neuer Mitbewohner.

Für viele Asylberechtigte ist das Angebot von „Flüchtlinge Willkommen Österreich“ die letzte Chance. Nachdem sie ihr Asylverfahren positiv abgeschlossen haben dürfen Flüchtlinge maximal vier Monate im Grundversorgungsquartier bleiben. Am privaten Wohnungsmarkt ist es ohne Arbeit nur schwer möglich einen Mietvertrag abzuschließen. Weil die Mindestsicherung im Ernstfall nicht pfändbar ist, vermietet kaum ein Eigentümer an Bezieher. Außerdem sind Asylberechtigte von den Angeboten der Wiener Wohnungslosenhilfe ausgeschlossen. Was dann noch bleibt ist die Straße, für Männer genauso wie für Frauen und Kinder.

Bewusst wirbt „Flüchtlinge Willkommen Österreich“ auch dafür illegalisierten Menschen eine Unterkunft zu geben. Sie haben aufgrund ihrer rechtlichen Situation besonders wenige Möglichkeiten ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Da sie keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben und keinen Zugang zum Arbeitsmarkt, sind sie meist dazu verurteilt ihr Leben in einem Flüchtlingsheim zu verbringen.

Kontakt für Interessierte:

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Bedingungsloses Grundeinkommen- ein Volksbegehren

Die private Initiative Generation Grundeinkommen will nach der Volksabstimmung in der Schweiz auch in Österreich ein Volksbegehren zum bedingungslosen Grundeinkommen anstoßen. Der Obmann des Vereins ist der Ex-Derivatenhändler Helmo Pape. Ende Jänner hat der Gründungskonvent in Wien stattgefunden. Jetzt müssen Unterstützungserklärungen gesammelt werden, damit das Volksbegehren starten kann.

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#Loveyourself am Valentinstag

Du bist Single oder gar Mingle (auf Deutsch: „Freunde mit gewissen Vorzügen“) und weißt nicht, was du am 14. Februar in Wien tun sollst? All deine Freunde quatschen die ganze Zeit davon, was sie am Valentinstag anstellen, doch an dir geht das alles vorbei. Trotzdem kannst du diesen Tag damit verbringen, dir selbst Liebe zu schenken.

Hier ein paar Tipps und Tricks, wie das geht.

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