Archiv der Kategorie: Gesellschaft

„MUDDY ANGEL RUN“ kommt nach Wien: Tickets schon erhältlich

Am 13. Mai findet zum ersten Mal auch in Österreich, auf der Donauinsel der 5km Schlammlauf nur für Frauen statt. Das Sport Event verbindet aber nicht nur Spaß und Abenteuer. Es soll auch ein größeres Bewusstsein für Brustkrebs schaffen. Durch Spenden können die Teilnehmerinnen einen guten Zweck leisten. Tickets können jetzt noch vergünstigt gekauft werden.

„MUDDY ANGEL RUN“ kommt nach Wien: Tickets schon erhältlich weiterlesen

Too Good To Go: Auf den Teller statt in die Tonne

Die EU tut zu wenig gegen Lebensmittelverschwendung. Das geht aus einem aktuellen Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs hervor. Doch ist Food Waste nur Sache der Politik? Mit der App Too Good To Go kann jeder mithelfen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Too Good To Go: Auf den Teller statt in die Tonne weiterlesen

Die E-Zigarette: Dampfen statt Rauchen

Die E-Zigarette erfreut seit ihrer Erfindung im Jahr 2003 durch den Chinesen Hon Lik zunehmender Beliebtheit. Schätzungen zufolge verwenden 250.000 Menschen in Österreich die E-Zigarette regelmäßig, Tendenz steigend. Während Kritiker auf ihr Potential als Einstiegsdroge verweisen, schwören Befürworter auf ihre deutlich geringere Schädlichkeit im Vergleich zur herkömmlichen Zigarette. Ein Faktencheck.

Mittlerweile ist das Angebot an E-Zigaretten dermaßen explodiert, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Es gibt sie in allen erdenklichen Farben und Größen. Die Auswahl an Geschmacksrichtungen ist ebenfalls so groß wie nie zuvor. Grundsätzlich gilt: Was man essen kann, kann man auch dampfen. Von Apfelkuchen, über Fruchtmischungen bis hinzu Pizza und Döner gibt es so ziemlich alles. Alle Geräte funktionieren nach demselben Prinzip: Über einen elektrisch beheizten Draht wird eine Flüssigkeit, das sogenannte Liquid, verdampft und eingeatmet. Im Gegensatz zur Zigarette findet dabei kein Verbrennungsprozess statt. In den Liquids ist Propylenglycol, Glycerin, Aroma sowie wahlweise Nikotin enthalten. Die ersten drei Stoffe finden ebenfalls in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie Verwendung.

95 Prozent weniger schädlich als Tabakrauchen

Laut einer Schätzung des britischen Gesundheitsministeriums ist der Konsum von E-Zigaretten um ca. 95 Prozent weniger schädlich als das Rauchen von herkömmlichem Tabak.  Von den über 3800 chemischen Verbindungen im Tabakrauch sind mindestens 400 giftig. Unter den 40 in jedem Fall krebserregenden Stoffen befinden sich unter anderem Teer, Nitrosamine und das radioaktive Polonium. Das alles fällt bei der E-Zigarette weg. Die in den Liquids enthaltenen Stoffe Propylenglykol, Glycerin und Aroma gelten zumindest bei oraler Einnahme als unbedenklich. Langzeitstudien zu ihrer Wirkung bei Inhalation sind noch ausstehend.

In einer Untersuchung der Portland University konnte das womöglich krebserregende Formaldehyd, das auch in Tabakrauch enthalten  ist, für E-Zigaretten nachgewiesen werden. Dabei wurde das Gerät jedoch über die vorgesehene Betriebstemperatur hinaus erhitzt. Der Suchtforscher Peter Hayek beschreibt die Ergebnisse folgendermaßen: „Wenn ein Hähnchen verbrannt wird, entsteht eine schwarze Kruste, die natürlich krebserregende Stoffe enthalten kann. Niemand würde jedoch behaupten, dass Hühner krebserregend sind.“

Nikotin genauso schädlich wie Koffein

Noch vor ein paar Jahrzehnten glaubte man, dass Nikotin gravierende Schäden im Körper anrichten würde. Diese Annahme scheint sich bis heute hartnäckig in den Köpfen der Menschen zu halten. Tatsächlich ist Nikotin in geringen Mengen nicht giftig und nach jetzigem Forschungsstand unabhängig von der Dosierung auch nicht krebserregend. Eine Überdosierung, die von E-Zigaretten- bzw. Tabakkonsum nicht zu erwarten ist, kann hingegen tödlich enden. Der für seine stimulierende sowie entspannende Wirkung bekannte Stoff wurde unlängst in einer Studie der britischen Royal Society of Public Health hinsichtlich seiner Schädlichkeit mit Koffein verglichen.

Bekanntlichermaßen birgt Nikotin ein Abhängigkeitspotential. Im Gegensatz zu Liquids für E-Zigaretten wird dieses beim Rauchen durch die Wechselwirkung mit anderen Substanzen jedoch beträchtlich verstärkt. Deshalb gelingt es 97 Prozent der Raucher nicht, langfristig und ohne Hilfsmittel vom Rauchen loszukommen. Jährlich fordert der Tabakkonsum weltweit 5,4 Millionen Tote. Die E-Zigarette kann Abhilfe schaffen.

E-Zigarette ist Ausstieg und nicht Einstieg

Von Kritikern wird die Besorgnis geäußert, dass E-Zigaretten besonders Jugendliche zum Konsum von Tabakprodukten verführen könnten. Bisherige Studien zeigen jedoch deutlich, dass E-Zigaretten von Nichtrauchern selten probiert und fast gar nicht dauerhaft verwendet werden. Die meisten „Dampfer“ sind gleichzeitig Raucher bzw. ehemalige Raucher. Laut Studien konnte der Tabakkonsum von Rauchern unter gleichzeitiger Verwendung der E-Zigarette um über 50 Prozent gesenkt werden. Außerdem wird die Chance auf eine dauerhafte Raucherentwöhnung von 4 auf 9 Prozent mehr als verdoppelt. Nikotinersatzpräparate hingegen zeigen in dieser Hinsicht keine Wirkung, wie eine Studie aus dem Jahr 2012 belegt.

 

WG Zimmer für Flüchtlinge

Mitbewohner gesucht? Die Plattform Flüchtlinge Willkommen vermittelt seit 2015 zwischen privaten Mietern oder Eigentümern und Flüchtlingen.  Asylwerber und anerkannte Flüchtlinge, die sonst nur schwer am privaten Wohnungsmarkt eine Chance haben, finden Platz in Studenten WGs, bei Familien oder bei Pensionisten. Die Nachfrage nach Wohnraum ist ungebrochen hoch.

Warum können Flüchtlinge nicht einfach in WGs wohnen? Diese Frage stellten sich die Initiatoren des Projekts „Flüchtlinge Willkommen Österreich“. Nach dem Vorbild eines Konzepts des Berliner Vereins Mensch Mensch Mensch e.V. begann im Jänner 2015 eine Gruppe Freiwilliger die Idee in die Wirklichkeit umzusetzen. Über ihre Plattform können Privatpersonen Wohnraum für Schutzsuchende zu Verfügung stellen. Das Angebot richtet sich an Asylwerber, Asylberechtigte und alle Menschen mit oder ohne gültigen Aufenthaltstitel. Seit Beginn der Initiative haben bereits 366 Flüchtlinge ein neues Zuhause gefunden.

Wer Wohnraum anzubieten hat kann sich auf der Homepage des Projekts registrieren. Das Team von Flüchtlinge Willkommen stellt den Kontakt her zu Menschen die einen Wohnplatz suchen. Wenn nach einem Kennenlerntreffen alle zufrieden sind kann der Einzug auch schon stattfinden. Finanziell können die Vorraussetzungen unterschiedlich sein. Asylwerber leben von 350 Euro Grundversorgung im Monat und können deshalb nur einen kleinen Teil zur Miete beitragen. Asylberechtigte können aufgrund der Mindestsicherung von 837 Euro die sie bekommen bereits einen größeren Anteil zur Miete beisteuern, sodass für die Gastgeber kein finanzieller Mehraufwand entsteht.

Flüchtlinge leben gemeinsam mit Studentinnen

Während des Asylverfahrens haben Schutzsuchende zwar einen rechtlichen Anspruch auf Grundversorgung, in den Flüchtlingsquartieren gibt es jedoch keinen Anspruch auf Privatsphäre. Menschen leben in Mehrbettzimmer für zehn Personen. Da Asylverfahren nicht selten zwei Jahre oder länger dauern wird die Situation für Viele zur Farce. „Keine Privatsphäre, nicht einmal selbst kochen kann man. Ich hätte es nicht länger ausgehalten.“, sagt Mahmud. Der junge Iraker lebt heute mit zwei gleichaltrigen Studenten in einer WG. „Wir hatten ein Zimmer günstig anzubieten und ihm war damit geholfen. Mittlerweile sind wir richtig gut Freunde.“, erklärt Franz, Mahmuds neuer Mitbewohner.

Für viele Asylberechtigte ist das Angebot von „Flüchtlinge Willkommen Österreich“ die letzte Chance. Nachdem sie ihr Asylverfahren positiv abgeschlossen haben dürfen Flüchtlinge maximal vier Monate im Grundversorgungsquartier bleiben. Am privaten Wohnungsmarkt ist es ohne Arbeit nur schwer möglich einen Mietvertrag abzuschließen. Weil die Mindestsicherung im Ernstfall nicht pfändbar ist, vermietet kaum ein Eigentümer an Bezieher. Außerdem sind Asylberechtigte von den Angeboten der Wiener Wohnungslosenhilfe ausgeschlossen. Was dann noch bleibt ist die Straße, für Männer genauso wie für Frauen und Kinder.

Bewusst wirbt „Flüchtlinge Willkommen Österreich“ auch dafür illegalisierten Menschen eine Unterkunft zu geben. Sie haben aufgrund ihrer rechtlichen Situation besonders wenige Möglichkeiten ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Da sie keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben und keinen Zugang zum Arbeitsmarkt, sind sie meist dazu verurteilt ihr Leben in einem Flüchtlingsheim zu verbringen.

Kontakt für Interessierte:

Front Page

Bedingungsloses Grundeinkommen- ein Volksbegehren

Die private Initiative Generation Grundeinkommen will nach der Volksabstimmung in der Schweiz auch in Österreich ein Volksbegehren zum bedingungslosen Grundeinkommen anstoßen. Der Obmann des Vereins ist der Ex-Derivatenhändler Helmo Pape. Ende Jänner hat der Gründungskonvent in Wien stattgefunden. Jetzt müssen Unterstützungserklärungen gesammelt werden, damit das Volksbegehren starten kann.

Bedingungsloses Grundeinkommen- ein Volksbegehren weiterlesen

#Loveyourself am Valentinstag

Du bist Single oder gar Mingle (auf Deutsch: „Freunde mit gewissen Vorzügen“) und weißt nicht, was du am 14. Februar in Wien tun sollst? All deine Freunde quatschen die ganze Zeit davon, was sie am Valentinstag anstellen, doch an dir geht das alles vorbei. Trotzdem kannst du diesen Tag damit verbringen, dir selbst Liebe zu schenken.

Hier ein paar Tipps und Tricks, wie das geht.

#Loveyourself am Valentinstag weiterlesen

Dating 3.0?

Während die Generation unserer Eltern sich noch in Diskotheken und Bars kennengelernt hat, lernt sich die Generation Y  längst online über Dating-Apps kennen. Dabei setzen Tinder, Lovoo und Co auf Algorithmen-gesteuerte Partnervermittlung.  Die Dating-App „Once“ wirbt jedoch nun mit „handverlesenen“ Partnervorschlägen. Bedeutet das nun eine neue Ära des Datings, sozusagen das Dating 3.0?  

Dating 3.0? weiterlesen

Wissenschaftler und Interessierte diskutieren über das gute Leben

Globalisierung, Postwachstum, Solidarität, Freiheit , Nachhaltigkeit. Dies ist eine Auswahl der Begriffe die im Zentrum des 2. „Gutes Leben für alle“-Kongress an der Wirtschaftsuniversität Wien stehen. Es ist ein Kongress der großen Begriffe. Die OrganisatorInnen vom Department Sozioökonomie der Wirtschaftsuni Wien sprechen gar von einer verwirklichbaren Utopie. Vom 9.-11.Februar 2017 finden an der WU Workshops, Podiumsdiskussionen und Exkursionen mit 138 Gästen aus Wissenschaft und Praxis statt.

Am zweiten Februarwochenende lädt das Department Sozioökonomie der WU zum zweiten Mal auf den Campus  zum Kongress und fordert „Gutes Leben für alle“. Unter den Gästen finden sich WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen. Selbstgewähltes Ziel der VeranstalterInnen ist es diese beiden Zugänge in einen Dialog zu setzen und das Entstehen von neuen Netzwerken und Wissensaustausch  zu unterstützen.

138 Gäste und Vortragende werden am Kongress mitwirken

Das Programm ist international bunt gemischt. Bei der Auftaktveranstaltung diskutieren ÖGB Präsident Erich Foglar, Puls4 Moderatorin Corinna Milborn und der Leiter des Instituts für Soziologie an der Universität von Quebec / Kanada Jean-Marc Fontan über Globalisierung. In den folgenden zwei Tagen finden Exkursionen, Workshops und Podiumsdiskussionen mit 138 Gästen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Unternehmen und der Stadt Wien statt. In einem Workshop zur Rolle von Medien im aktuellen Diskurs berichten Edith Meinhart (Profil), Michael Kofler (W24) und Daniela Kraus (FJUM – Forum für Journalismus und Medien) über ihre Erfahrungen aus dem Journalistenalltag.

Thematisch soll es sowohl um soziale als auch um Umweltthemen gehen. Besonders im Mittelpunkt stehen die Schlagwörter Deglobalisierung und Stadt. Brauchen wir einen Rückgang der wirtschaftlichen Globalisierung um zu einem funktionierenden Gemeinwesen zurück zu finden? Welche Infrastruktur und welche Institutionen sind in einer Stadt notwendig um lokale Initiativen und Partizipation zu fördern? Diese Fragen sollen auf unterschiedliche Weise in den Veranstaltungen des Kongresses behandelt werden.

Hardfacts:

„Gutes Leben für alle“ – Kongress 2017
9.2. – 11.2.2017
Wirtschaftuniversität Wien
c/o Institute for Multi-Level Governance and Development
Welthandelsplatz 1
1020 Wien
Anmeldung auf der Homepage
http://www.guteslebenfueralle.org/de/
Teilnahme kotenlos

 

 

 

ZERO – Sie wissen was du tust

Datenschutz und Privatsphäre im Internet werden von vielen unterschätzt. Dabei kann es so einfach sein, sich mit wenigen Schritten im Web vor Trackern und Hackern zu schützen. Die Technikentwicklung schläft nie. Marc Elsberg widmet sich in einem seiner Bestseller ZERO – Sie wissen was du tust  einer Internet-Utopie und schildert durch akribische Recherchearbeiten spannende Wissenschaftsthriller.

ZERO – Sie wissen was du tust weiterlesen