Archiv der Kategorie: Menschen

20 Jahre Schande und Scham

Heuer feiert neunerhaus das 20. Jubiläum. Zu diesem Anlass sorgt die Wiener Sozialorganisation für Aufmerksamkeit. Die aktuelle Werbekampagne zeigt ehemals Obdachlose in mittelalterlichen Schandmasken – auf Plakaten, Kinoleinwänden und Social Media.

neunerhaus feiert 20-jähriges Bestehen: mit einer Werbekampagne von der Kreativagentur Havas, die gesellschaftlich wachrütteln soll. Vier Plakate und ein Kampagnen-Werbespot zeigen ehemals obdachlose Frauen und Männer, die bizarre Masken tragen – mit überlangen Ohren und Nasen. 20 Jahre Schande und Scham weiterlesen

Umweltbewusst on Ice

Der Wiener Eistraum wird morgen 25. Jahre alt und leitet auch das diesjährige Eislaufvergnügen mit einer Eröffnungszeremonie im großen Stil ein. Doch das Jubiläum ist nicht der einzige Grund zum Feiern –  die Großveranstaltung wurde 2020 erstmals mit dem Zertifikat „ÖkoEvent” ausgezeichnet.

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„Texte. Über. Leben.“ – Gemeinsam gegen die Sprachlosigkeit

Ein solidarisches Miteinander – Unter diesem Motto fand am 9.11 im Konzertsaal der Wiener Sängerknaben die Benefizgala der VinziRast statt. Neben Wortkunst- und Musik-Acts sowie zahlreichen namhaften Künstlern machte vor allem eines diesen Abend so besonders: Herzergreifende Texte, von ehemals obdachlosen Menschen, die durch die VinziRast ein Zuhause fanden.

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Auf einen Sprung ins Mumok

Trampolin springen im Museum? Was unvorstellbar klingt, ist seit dem 27. September im Wiener Museum moderner Kunst (Mumok) möglich. Die Ausstellung „Das Museum als Unruheherd“ widmet sich der Direktionsära von Alfred Schmeller, der die Institution mit neuen Ansätzen nachhaltig veränderte. Über einen Museumsbesuch der anderen Art.

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Was am Ende bleibt…und am meisten zählt

Jungautorinnen Marija Barišić und Laura Fischer veröffentlichen ihr erstes Buch „Was am Ende bleibt”. Sie sprachen mit Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt über die Liebe und schrieben die Geschichten nieder. Am 31.10 fand die Buchpräsentation in einer Buchhandlung statt. 

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Wiens schönste Valentinstags-Dates

Dein Tinder-Match will sich endlich mit dir treffen? Love is in the air! Wir haben einen Guide für die schönsten  Date-Ideen erstellt. So wird dein Valentinstag ein voller Erfolg.

Das Café
Sich gemütlich kennenlernen á la erstes Date ist besonders einfach in einem der vielen Wiener Cafés. Vom Caféhaus, übers Hipster-Etablissement bis zum Café für den guten Zweck bietet Wien viele Optionen. Zudem ist die erste Chai Latte schnell ausgetrunken. Wenn es also zu wenig knistert, kann man sich nach dem ersten Getränk verabschieden. Im siebten Bezirk gibt es eine große Auswahl an hippen Cafés. Das mit Bücherwänden ausgestattete Phil ist ein alltime classic. Im urigen Café Eiles in der Nähe vom Rathaus plaudert man gerne bei einem Stück Kuchen oder Palatschinken. Ausgefallener ist die Vollpension. In dieser bedienen ausschließlich Pensionisten. Die Möbel im Retrolook erinnern an Omas Wohnzimmer.

Das Outdoor-Date
Bei leichtem Februar-Schnee ist ein Spaziergang entlang der vielen Wanderrouten um Wien besonders schön. Untertags ist ein Spaziergang durch den Lainzer Tiergarten sehr idyllisch. Es gibt unterschiedliche Wanderrouten, die in ihrer Intensität und Länge variieren. Wenn man Glück hat, sieht man sogar ein Wildschwein. Vom Stadtkern aus schnell erreichbar ist der Kahlenberg. Mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln können du und dein Date bis zum Fuß des Berges oder bis zur Bergspitze fahren. Oben angekommen, sieht man die komplette Stadt. Wer es städtischer mag, ist beim Prater gut aufgehoben. Die zahlreichen, auch im Winter geöffneten Fahrgeschäfte bereiten nicht nur Kindern Spaß.

Blick auf Wien vom Lainzer Tiergarten © Laura Fleischmann

Das Restaurant
Wer sich schon kennt oder keine Angst vor einem unangenehmen ersten Date hat, ist in einem der vielen Restaurants Wiens gut aufgehoben. Im Bettelstudent am Stadtpark gibt es zu moderaten Preisen deftige Wiener Küche. Hier lässt es sich bei Speis und Trank entspannt kennenlernen.  Mit ausgefallener japanisch angehauchter Dekoration beeindruckt die Karma-Ramenbar in Naschmarkt-Nähe. Das Lokal punktet nicht nur mit klassischen Ramen. Die sogenannten  „Anti-Ramen“ sind eine kreative und moderne Version des japanischen Klassikers. In der Fladerei wirst du auch mit einem schmalen Geldbeutel gut bewirtet. Die Fladenbrote aus dem Holzkohlegrill kosten alle weniger als zehn Euro. Achtung: Knoblauch-Gefahr!

Kurt Klagsbrunn: „Der mit dem anderen Blick“

Der jüdisch-österreichische Fotograf Kurt Klagsbrunn gilt als einer der bedeutendsten Gesellschaftsfotografen Brasiliens. Zu seinen Fotoobjekten zählten prominente Persönlichkeiten wie beispielsweise Evita Perón und Orson Welles. Anlässlich seines 100. Geburtstages präsentiert das Jüdische Museum Wien die Ausstellung „Das Auge Brasiliens. Kurt Klagsbrunn und zeigt persönliche Dokumente sowie eine Auswahl seiner Werke aus dem brasilianischen Exil. Kurt Klagsbrunn: „Der mit dem anderen Blick“ weiterlesen