Archiv der Kategorie: Musik

SOFAR – Zurück zur Intimität des Wohnzimmerkonzerts

In 398 Städten weltweit organisiert die Sofar-Community monatlich geheime Wohnzimmerkonzerte. Pro Sound Session treten drei Acts auf. Als Konzertlocation dienen dabei Wohnungen, Büros, Dachterrassen, kleine Läden und Coworking-Spaces.

SOFAR – Zurück zur Intimität des Wohnzimmerkonzerts weiterlesen

„Mein Baby gehört zu mir“ | Von der Leinwand aufs Parkett

30 Jahre „Dirty Dancing“ – Anlass genug um die Hits und Tanzschritte des Kultfilms der 80er Jahre wieder zu reaktivieren. In der Wiener Stadthalle feiert der Tanzfilm von 2. bis 18. Februar als Musical sein Revival. Tanzschulen im ganzen Land holen die Gefühle der Leinwand auf das Tanzparkett.

„Mein Baby gehört zu mir“ | Von der Leinwand aufs Parkett weiterlesen

„Raw Matters“ – Unvollkommen schön

Am 15. Januar hat im Schikaneder Raw Matters – Ein ungeschliffener Tanz- und Performanceabend stattgefunden. Bei dieser Veranstaltung bekommen Künstler einmal im Monat die Möglichkeit, auf kleiner Bühne ihre unfertigen Ideen vorzustellen. Ein experimenteller Rahmen, der  Raum gibt – Raum für Versuche. Raum für Fehler. Raum zur Entfaltung. Ganz ohne Zwang zur Perfektion.

„Raw Matters“ – Unvollkommen schön weiterlesen

Wenn im Keller Kunst entsteht

Frei von Wertung und Selektion, offen für Entfaltung und Entwicklung: Open Stage im Felsenkeller. Seit 15 Jahren bietet das Café Concerto Musikern regelmäßig die Möglichkeit, ihr Können vor Publikum unter Beweis zu stellen. Einmal aufgetreten, findet man sich schnell in einem Netzwerk aus internationalen Singer-Songwritern wieder.
Wenn im Keller Kunst entsteht weiterlesen

„Für immer nie nüchtern“

Die deutsche Punk- und Ska-Band Sondaschule feierte am 4. November im Flex Café in Wien den Abschluss ihrer „Schere, Stein, Papier“ Tour. Beim Konzert präsentierten sie ihr im Juli, zum 15. Bandjubiläum erschienenes Album ebenso wie alte Hits. Mit von der Partie war als Vorband Pott Riddim.

„Für immer nie nüchtern“ weiterlesen

Make Europe Great Again

Kann Europa überhaupt noch cool sein? „Ja!“ war die deutliche Antwort der über 100 Besucher des Europavox-Festivals am 3. November im Wiener WUK. Elektro- und Pop-Acts aus verschiedenen Ecken des alten Kontinents ließen das Publikum abgehen und setzten ein Zeichen für die kulturelle Vielfalt Europas. Das deklarierte Ziel des Festivals: eine musikalische Brücke zwischen den europäischen Kulturen zu schlagen – um Europa wieder „great“ zu machen.

Make Europe Great Again weiterlesen

Freunde für die Ewigkeit: The xx in der Marx Halle

In Scharen pilgerten Fans gestern Abend den langen Weg zur Marx Halle, um die britische Band The xx performen zu sehen.  Das Konzert war – wie zu erwarten – ausverkauft und wurde bejubelt.
Bassist Oliver Sim. Credit: Patrick Münnich

Seit ihrem letzten Besuch in Wien hat sich einiges verändert, Jahre vergingen, Publikum und Musiker wurden älter und veränderten sich. Damals, 2012, performten Romy Madley Croft (Vocals, Gitarre), Oliver Sim (Vocals, Bass) und Jamie Smith (Sounds, Beats) zuerst unter freiem Himmel am FM4 Frequency, wenig später im Gasometer. Ihnen selbst hat die Marx Halle gestern besser gefallen, verriet Bassist Sim mit einem der wenigen Sätze, die die schüchternen Musiker im Laufe des Abends an das Publikum richteten. Sie sind aber jedenfalls immer noch eines der beliebtesten Trios, die es gibt. Zwar drei komplett unterschiedliche Charaktere, aber auch ineinander verschmolzen und gemeinsam unsterbliche Ikonen für die gesamte Generation XX.

Apropos schmelzen: Mit ihrem kürzlich erschienenen dritten Album „I See You“ sind die unterkühlten Londoner etwas aufgetaut, sagen sie, und klingen jetzt teilweise lauwarm. Jedoch eben nicht immer.

Nach einem fulminanten Start, vor dem man die Spannung in der Halle deutlich spüren konnte, folgte ein durchgehend an der Perfektion kratzendes Konzert. Glatt wirkt das in der Gesamtheit aber trotzdem nicht, die Authentizität der drei ist eines ihrer Markenzeichen.

Als manchen zwischen den treibenderen Nummern der Show letzte Nacht kurz mal die Beine einzuschlafen drohten, weil viele Passagen auf das alte Konzept der Melancholie setzen, kam gleich wieder Smith aka Jamie XX, haute von den Turntables aus ordentlich drauf und sorgte für bessere Durchblutung.

Beim Klassiker „Infinity“, der ja auch kein Partysong ist, konnte man hören, dass The xx es eigentlich wie kaum keine andere Band beherrschen, aus melancholischen Nummern live extrem viel Energie rauszuholen, was bei den neueren Nummern leider nicht ganz so gut funktioniert. Zu minimalistischem Gitarrengezupfe kamen wummernde Bässe im gekonnten Zusammenspiel. Kein Wunder, die drei machen seit ihrer Schulzeit gemeinsam Musik. Dazu machten noch die riesigen, sich bewegenden Spiegel auf der Bühne ziemlich Eindruck. Ganz großes Kino!

Freunde für die Ewigkeit. Credit: Dominik Schmidt

Die weniger spannenden Passagen des neuen Materials galt es einfach stoisch auszuhalten, es lohnte sich schließlich für alles andere, vor allem für das schöne Ende der Performance.

Breakbeats von Jamie XX

Ja, zu Jamies übrig gebliebenen Breakbeats, die es nicht auf sein Soloalbum „In Colour“ geschafft haben, dafür jetzt aufs jüngste Werk der Band, lässt es sich gut bewegen: Das war ein smoother Übergang von Jamie XXs „Loud Places“ zu The XXs „Hold On“ – wohl der tanzbarste Teil der Show.

Den rein elektronischen und Rave-angehauchten Support von Jamies Freund Sam Shepherd aka Floating Points , der noch bei weiteren Stops auf der Tour dabei sein wird, hätte man sich übrigens eher als Aftershow im Club gewünscht. Aber vorher, in der Marx Halle, war es auch mehr als okay. Für ihn forderte Smith vom Publikum – zurecht – auch noch mal extra Applaus ein.

Ihre Fans, Friends und Follower verlieren The xx so schnell sicher nicht. Ein nächstes Mal wird es ohne Zweifel geben.

Musical-Soundtrack per Crowdfunding finanziert

Das neue Musical „Luna“ von Rory Six kann nun auch ohne eigenen finanziellen Mitteln eine CD produzieren. Komponist Rory Six startete am 16.12.2016 ein Crowdfunding-Projekt. So haben Interessierte und Fans die Möglichkeit einen flexiblen Betrag zu spenden. Je nach Höhe des Betrags bekommt man ein großes oder kleines Dankeschön – unter anderem eine CD. Für die Fans heißt das also nichts anderes als die CD vorzubestellen. Mittlerweile sind genug Vorbestellungen zusammengekommen um die CD auch wirklich produzieren zu können. Musical-Soundtrack per Crowdfunding finanziert weiterlesen