Archiv der Kategorie: Nachhaltigkeit

Grün statt Rot – 100 Prozent vegan

Die Anker-Filiale in der Mariahilfer Straße 1d ist plötzlich ganz in Grün gekleidet, statt im gewohnten Anker-Rot. Für drei Tage verwandelt das Unternehmen seine Filiale in eine „100% vegan“-Filiale. Von 16. bis 18. November gibt es von Riesenschnecke, Krapfen und Ribiseltascherl bis zu Vitalweckerl und Cous Cous Salat alles aus rein pflanzlichen Zutaten.

Grün statt Rot – 100 Prozent vegan weiterlesen

Too Good To Go: Auf den Teller statt in die Tonne

Die EU tut zu wenig gegen Lebensmittelverschwendung. Das geht aus einem aktuellen Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs hervor. Doch ist Food Waste nur Sache der Politik? Mit der App Too Good To Go kann jeder mithelfen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Too Good To Go: Auf den Teller statt in die Tonne weiterlesen

LOBU: Bücher liefern per Kurier

Drei Schüler wollen den österreichischen Buchmarkt vor der Zerstörung durch  Großkonzerne wie Amazon & Co. retten. Deshalb liefern Sie die Bücher selbst – mit dem Fahrrad.

LOBU, was als Abkürzung für Lokale Buchhandlung steht, ist ein ambitioniertes Projekt, das drei Schüler in Wien gestartet haben. Über ihre Website können Kunden Bücher aus ihrer lokalen Buchhandlung liefern lassen. Noch am selben Tag. „Es scheint, als hätten die Leute auf eine lokale Alternative zu Amazon gewartet,“ sagten die Gründer Moritz Stephan (16) und Konstantin Klinger der Wiener Bezirkszeitung. Buchliebhaber, Geschäfte und Kunden  reagierten mit Begeisterung.

Bücher vor Ort abholen

Wieso muss ein Buch den weiten Weg von Düsseldorf nach Wien zurücklegen, obwohl es wahrscheinlich in Wiener Buchhandlungen zu finden wäre? Die Frage stellten sich die drei Freunde eines Tages, als sie den Standort ihrer eigenen Amazon-Bestellung abriefen. Das muss doch auch anders funktionieren, waren sie überzeugt. Außerdem störe ihn persönlich der verantwortungslose Umgang von Amazon mit Mitarbeitern und Steuerzahlungen, so Moritz Stephan. Damit nehme man kleinen Buchhandlungen die Existenzgrundlage.

Wie funktioniert LOBU?

Der Ablauf ist unkompliziert: Einfach eine SMS mit Buchtitel, ISBN oder Autor und Adresse an die angegebene Nummer schicken. Die genaue Lieferzeit wird dann per SMS abgestimmt, so steht es auf der Website. Wenn vor 16h bestellt wird, dann versprechen die Gründer eine Lieferung zwischen 19h und 21h am selben Tag. Sollte das gewünschte Buch nicht vorrätig sein, dann werde üblicherweise am übernächsten Tag geliefert. Die Sendung kommt übrigens per Fahrradkurier. Vorerst gibt es LOBU nur im 18. Wiener Gemeindebezirk Währing.

 

Zwei Euro pro Bestellung

Momentan befindet sich das Projekt noch in einem Testlauf, in dem Bücher gratis bestellt werden können. Nach dieser Phase wird eine Lieferung um die zwei Euro kosten. Wenn LOBU in Währing gut anläuft, dann soll der Buchkurier auf ganz Wien ausgeweitet werden. Als weitere Bezirke sind der 19., 1.,4. und 8. angedacht.

Ob lokaler Online-Handel zukunftsfähig ist, ist generell eine spannende Frage. Im Lebensmittelbereich sind Unternehmen wie Foodora positive Beispiele, dass das Konzept funktionieren kann. LOBU ist übrigens kein Schulprojekt, sondern wurde von den drei Freunden in ihrer Freizeit entwickelt.

Bedingungsloses Grundeinkommen- ein Volksbegehren

Die private Initiative Generation Grundeinkommen will nach der Volksabstimmung in der Schweiz auch in Österreich ein Volksbegehren zum bedingungslosen Grundeinkommen anstoßen. Der Obmann des Vereins ist der Ex-Derivatenhändler Helmo Pape. Ende Jänner hat der Gründungskonvent in Wien stattgefunden. Jetzt müssen Unterstützungserklärungen gesammelt werden, damit das Volksbegehren starten kann.

Bedingungsloses Grundeinkommen- ein Volksbegehren weiterlesen