Archiv der Kategorie: Politik

How to laugh in English

Am 13. Jänner trat im Tunnel im Rahmen der „Stand-Up Comedy – How to Laugh in English“-Veranstaltungen der britische Kabarettist Ahir Shah auf. Er präsentierte sein neues Programm „Control“, mit welchem er beim Edinburgh Comedy Festival als „Beste Show“ nominiert war. Das Kellergewölbe war restlos ausverkauft, Stühle Mangelware.

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„Mein Nestroy steht neben dem Bügeleisen“

Felix Hafner hat es geschafft. Oder zumindest scheint es, dass es nichts gibt, was der Steirer nicht kann. Mit 24 wird er jüngster Regisseur am Wiener Volkstheater, auf der Hauptbühne inszeniert er Molières „Der Menschenfeind“, ein Jahr später dann der Nestroy-Preis. Eine Erfolgsgeschichte. Warum er nicht mit Sebastian Kurz verglichen werden will, erklärt er im Interview.
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„Demokratie & Frieden sind keine Selbstverständlichkeit“

Dieses Jahr feiern viele historische Ereignisse ein rundes Jubiläum. Um diesen Ereignissen angemessen zu gedenken, wurde das Projekt „Österreich 100“ unter der Leitung von Alt-Bundespräsident Heinz Fischer ins Leben gerufen. Von Jänner bis Dezember finden darum vom Bodensee bis zum Neusiedlersee Veranstaltungen statt. Den Auftakt vollzog Heinz Fischer mit einer Eröffnungsrede am 11. Jänner im Wiener Rathaus.
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Studenten demonstrieren für kostenfreie Bildung

In den Wochen vor Weihnachten gab es in der Wiener Innenstadt zahlreiche Proteste. Die Angelobung der neuen türkis-blauen Regierung sorgte für Aufregung in der Bevölkerung und animierte die Menschen, sich gegen politische Pläne zu wehren.

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So hat das Internet auf das Wort des Jahres reagiert

Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) kürte das Wort „postfaktisch“ zum Wort des Jahres 2016. Die Reaktionen des Internets ließen nicht lange auf sich warten, und zeigen die Ironie des Wortes klar und deutlich auf. Die Kommentare auf Social Media lassen genau jene emotionale, realitätsferne Stimmung spüren, aus der der Ausdruck „postfaktisch“ erst entspringen konnte.  Der Grundtenor: Wer sind die da oben, dass sie uns sagen wollen, was postfaktisch ist, und was nicht?

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Beklemmender Thriller mit Wahrheitsgehalt

Am 19. Februar startet der Thriller „Colonia Dignidad“ in den österreichischen Kinos. Heute fand die Vor-Premiere im ausverkauften Votivkino im 9. Wiener Gemeindebezirk statt. Zu Gast waren unter anderem Hauptdarsteller Mikael Nyqvist, Regisseur Florian Gallenberger und ein weiterer besonderer Gast.

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PraktikantInnen ist interessante Tätigkeit wichtiger als Geld

Auf der Watchlist-Praktikum beklagen sich PraktikantInnen über schlechte oder fehlende Bezahlung. Eine neue Studie des Familienministeriums zeigt jedoch Anderes. Am Ende entscheiden sich die meisten gegen das Geld.

„Praktika sind oft der Start ins Berufsleben und können eine Chance für junge Menschen sein, in ein Berufsfeld hinein zu schnuppern“, sagt Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) bei der Pressekonferenz zur Studie „place to perform“ im Dezember 2015 in Wien. Eine interessante Tätigkeiten, das Arbeitsklima, nette ArbeitskollegInnen und persönlich betreut zu werden, ist den Jugendlichen beim Praktikum wichtiger als die Entlohnung. Das geht aus einer Online-Erhebung hervor, die die uniforce Consulting GmbH gemeinsam mit Sophie Karmasin präsentierte. Befragt wurden dafür ParktikantInnen aus verschiedenen Branchen zwischen Juli und September 2015 mittels Online-Fragebogen. Insgesamt sechs verschiedene Kategorien (Arbeitstätigkeit, Arbeitsklima, ArbeitskollegInnen, Betreuung, Arbeitsbedingungen, Bewerbungsprozess) bewerteten die PraktikantInnen aufgrund ihrer Erfahrungen.

PraktikantInnen wünschen sich respektvollen Umgang

„PraktikantInnen wünschen sich einen respektvollen Umgang, hilfsbereite KollegInnen, die bei Fragen helfen, und eine Ansprechperson, die unterstützend zur Seite steht“, berichtet Elisabeth Höllhumer von uniforce Consulting. Ihr Fokus liege vor allem auf inhaltlichen Tätigkeiten, bei denen sie nicht immer dasselbe machen, die Möglichkeit Neues zu lernen und Verantwortung zu übernehmen, weniger darauf was sie verdienen, resümiert Höllhumer die Ergebnisse.

Gewerkschaft: PraktikantInnen müssen und wollen auch fair bezahlt werden

Für Dwora Stein, Bundesgeschäftsführerin der Gewerkschaft GPA-djp ist klar, dass es für junge Menschen wichtig ist, dass ihre Arbeit interessant ist. „Dass die Entlohnung weniger wichtig wäre, widerspricht den Erfahrungen hunderter Betroffener, die sich bei uns gemeldet haben. Schlechte oder fehlende Bezahlung ist das zentrale Problem“, so die Gewerkschafterin.

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www.watchlist-praktikum.at ©GPA-djp

Die Watchlist-Praktikum wurde vor gut einem Jahr von der work@flex in der  GPA-djp und der GPA-djp Jugend ins Leben gerufen, um die Rechte junger Menschen in der Arbeitswelt durchzusetzen. Dort können Betroffene anonym ihre unbezahlten und unterbezahlten Praktika melden. Die Daten werden an die Gebietskrankenkassen weitergeleitet, um die Unternehmen zu prüfen. „Zehntausende Klicks, weit mehr als 100 Anzeigen und erste Gerichtsverfahren bestätigen, wie notwendig die Watchlist-Praktikum ist, und dass es diese Probleme tatsächlich gibt“, so Veronika Kronberger, in der GPA-djp für die Watchlist-Praktikum zuständig. „Die Bezahlung sollte PraktikantInnen nicht egal sein. Alleine den 287.652 PflichtpraktikantInnen jährlich entgehen 174 Mio. Euro, weil sie zu gering oder gar nicht bezahlt werden.“

Beratung, Watchlist, Checklisten gegen problematische Praktika

Weil vielen Jugendlichen oft nicht klar ist, welche Regeln gelten, bieten sowohl Gewerkschaft als auch Arbeiterkammer Beratung an. Aus ihren Beratungen wissen sie, dass die verschiedenen Begriffe, wie Volontariat, Pflichtpraktikum und Ferienjob vermischt werden. Das würden Arbeitgeber ausnutzen, meint Kronberger. Rechtlich, von der Bezahlung und von den Ansprüchen sind die verschiedenen Formen von „Praktika“ aber sehr unterschiedlich.

„Ein Praktikum gibt es zum Beispiel im Arbeitsrecht gar nicht. Das sind normale Arbeitsverhältnisse, die nach Kollektivvertrag bezahlt werden müssen. Ein Volontariat sind nur Schnuppertage, in denen junge Menschen ein Gefühl für Arbeitsabläufe bekommen sollen. Es bestehen weder Arbeitspflicht noch Anspruch auf Bezahlung“, erklärt Veronika Kronberger. Das Familienministerium hilft mit Praktika-Checklisten für PraktikantInnen, Eltern, Schulen und Unternehmen aus. „Wir wollen, dass der junge Mensch nicht unwissend rangeht und mit den Unternehmen diskutieren kann“, sagt Karmasin.

Top-Unternehmen und schwarze Schafe

Aber auch Vorzeigebtriebe werden mit der Studie „place to perform“ präsentiert: Als Top-Unternehmen für PraktikantInnen zeichnete uniforce heuer beispielsweise die Firmen Fritz Egger GmbH & Co. OG, die KTM AG, die EVN AG, die KPMG Austria GmbH und die Ernst & Young ServicegmbH & Co OG Steuerberatungsgesellschaft aus.

Die Gewerkschaft ist über die schwarzen Schafe informiert. „Viel zu oft werden PraktikantInnen von Unternehmern als gratis Arbeitskräfte ausgebeutet“, so Veronika Kronberger. „Viele nehmen die geringe Bezahlung in Kauf, weil es ohne Praktikum inzwischen leider fast unmöglich ist, überhaupt eine Fix-Anstellung zu bekommen. Wer aber normal arbeitet und nicht ausgebildet wird, muss nach Kollektivvertrag bezahlt werden.“

Infos:
uniforce Consulting GmbH
Watchlist-Praktikum
Praktika-Checklisten des BM für Familie und Jugend
Arbeiterkammer

BOKU und Stadt: gemeinsam gegen die Hitze

Während letzte Woche die 21. UN-Klimakonferenz in Paris zu Ende ging, wurde der Fassadenbegrünung am Haus der MA 31 Wiener Wasser im sechsten Wiener Gemeindebezirk der letzte Schliff verpasst. Lokale Projekte wie dieses sind notwendig, um die Auswirkungen der Erderwärmung abzuschwächen. BOKU und Stadt: gemeinsam gegen die Hitze weiterlesen