Coppélia – Lasst die Puppen tanzen!

Mit tosendem Beifall endete am 27. Januar die Premiere des Balletts Coppélia. Die Uraufführung fand 1870 in Paris statt, trotzdem ist die Thematik aktueller denn je. Coppélia zählt zu den großen Meisterwerken der klassischen Ballett-Geschichte. Die Vorführung an der Volksoper Wien ist deshalb so besonders, weil nach historischen Entwürfen gespielt wird.

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„An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen“

Wien, 31. Januar 2019. Vier Schauspielerinnen trugen im Burgtheater Reden von acht europäischen Politikern vor. Das Projekt heißt „Alles kann passieren“, ein Zitat von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Denn die Ansprachen haben eines gemeinsam – sie stammen von politisch rechten Staatsmännern. Die Idee dazu hatten Falter-Chefredakteur Florian Klenk und Schriftsteller Doron Rabinovici. Das Stück war nach zwei Stunden ausverkauft.

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Wiens schönste Valentinstags-Dates

Dein Tinder-Match will sich endlich mit dir treffen? Love is in the air! Wir haben einen Guide für die schönsten  Date-Ideen erstellt. So wird dein Valentinstag ein voller Erfolg.

Das Café
Sich gemütlich kennenlernen á la erstes Date ist besonders einfach in einem der vielen Wiener Cafés. Vom Caféhaus, übers Hipster-Etablissement bis zum Café für den guten Zweck bietet Wien viele Optionen. Zudem ist die erste Chai Latte schnell ausgetrunken. Wenn es also zu wenig knistert, kann man sich nach dem ersten Getränk verabschieden. Im siebten Bezirk gibt es eine große Auswahl an hippen Cafés. Das mit Bücherwänden ausgestattete Phil ist ein alltime classic. Im urigen Café Eiles in der Nähe vom Rathaus plaudert man gerne bei einem Stück Kuchen oder Palatschinken. Ausgefallener ist die Vollpension. In dieser bedienen ausschließlich Pensionisten. Die Möbel im Retrolook erinnern an Omas Wohnzimmer.

Das Outdoor-Date
Bei leichtem Februar-Schnee ist ein Spaziergang entlang der vielen Wanderrouten um Wien besonders schön. Untertags ist ein Spaziergang durch den Lainzer Tiergarten sehr idyllisch. Es gibt unterschiedliche Wanderrouten, die in ihrer Intensität und Länge variieren. Wenn man Glück hat, sieht man sogar ein Wildschwein. Vom Stadtkern aus schnell erreichbar ist der Kahlenberg. Mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln können du und dein Date bis zum Fuß des Berges oder bis zur Bergspitze fahren. Oben angekommen, sieht man die komplette Stadt. Wer es städtischer mag, ist beim Prater gut aufgehoben. Die zahlreichen, auch im Winter geöffneten Fahrgeschäfte bereiten nicht nur Kindern Spaß.

Blick auf Wien vom Lainzer Tiergarten © Laura Fleischmann

Das Restaurant
Wer sich schon kennt oder keine Angst vor einem unangenehmen ersten Date hat, ist in einem der vielen Restaurants Wiens gut aufgehoben. Im Bettelstudent am Stadtpark gibt es zu moderaten Preisen deftige Wiener Küche. Hier lässt es sich bei Speis und Trank entspannt kennenlernen.  Mit ausgefallener japanisch angehauchter Dekoration beeindruckt die Karma-Ramenbar in Naschmarkt-Nähe. Das Lokal punktet nicht nur mit klassischen Ramen. Die sogenannten  „Anti-Ramen“ sind eine kreative und moderne Version des japanischen Klassikers. In der Fladerei wirst du auch mit einem schmalen Geldbeutel gut bewirtet. Die Fladenbrote aus dem Holzkohlegrill kosten alle weniger als zehn Euro. Achtung: Knoblauch-Gefahr!

Ikea baut das größte Regal der Stadt.

2021 eröffnet der neue Ikea am Westbahnhof. Mit dem Bau des Großprojektes wird jedoch schon diesen Frühling begonnen. Bei einer Infoveranstaltung im Abrissgebäude erzählen die Verantwortlichen des Projekts, warum der neue Ikea einzigartig wird und was es mit der Fassade des Gebäudes auf sich hat. Ikea baut das größte Regal der Stadt. weiterlesen

Belvedere: „Wien war auch eine Stadt der Frauen“

Frauen durften bis 1920 weder die Kunstakademie besuchen, noch Mitglied in Künstlervereinigungen werden. Was sie malen und wo sie ausstellen durften, war von der Gesellschaft reglementiert. Die Ausstellung „Stadt der Frauen“ zeigt, dass es trotz der erschwerten Umstände in der Wiener Moderne zahlreiche erfolgreiche Künstlerinnen gab, die mittlerweile in Vergessenheit geraten sind. Bis 19.5. ist die Schau im Belvedere zu sehen. Belvedere: „Wien war auch eine Stadt der Frauen“ weiterlesen

Schrödingers Ente: Florian Scheuba sucht die Wahrheit

Der österreichische Kabarettist Florian Scheuba las am 29. Jänner aus seinem Buch „Schrödingers Ente – Warum eine Lüge keine Meinung ist“. In einer Buchhandlung in der Landstraßer Hauptstraße stellte der Satiriker sein neues Werk vor und erklärte den Besuchern, was der Unterschied zwischen freiwilliger und unfreiwilliger Komik ist und warum er das Wort Arschloch gerne durch „charakterlich Herausgeforderter“ ersetzen möchte.

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Das Stadtmagazin der Studentinnen und Studenten der FH Wien