Schlagwort-Archive: Wien

Wiener Video Rekorder: Forscher zeigen 500 alte Privatfilme online

Die Österreichische Mediathek hat private Videofilme von Wienern gesammelt und digitalisiert. Bei dem Projekt „Wiener Video Rekorder“ sind 3.000 Stunden Material zusammengekommen, vor allem aus den 1980er- und 90er-Jahren. Die Öffentlichkeit kann jetzt darauf zugreifen, 500 Clips sind auch online abrufbar.

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Art Vienna: neue Kunstausstellung im MQ

Von 23. bis 26. Februar findet erstmals die Kunstmesse „Art Vienna“ im Leopold Museum statt. Tickets gibt es ab 13 €. Die Ausstellung reicht von österreichischer und internationaler zeitgenössischer Kunst sowie Klassischer Moderne des 19. Jahrhunderts bis zum 21. Jahrhunderts.

Die Ausstellung ist erstmals  von 23. bis 26. Februar zu Gast im Leopold Museum.  Der Schwerpunkt liegt auf österreichischer und internationaler zeitgenössischer Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts mit Fokus auf Klassischer Moderne. 40 österreichische und internationale Galerien sowie Kunsthändler finden auf zwei Geschossebenen Platz für ihre Werke. Die Aussteller sind ein Mix aus österreichischen Künstlern aus allen Bundesländern sowie europäischen Ländern mit Kunstwerken aus verschiedenen Epochen.

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Freunde für die Ewigkeit: The xx in der Marx Halle

In Scharen pilgerten Fans gestern Abend den langen Weg zur Marx Halle, um die britische Band The xx performen zu sehen.  Das Konzert war – wie zu erwarten – ausverkauft und wurde bejubelt.
Bassist Oliver Sim. Credit: Patrick Münnich

Seit ihrem letzten Besuch in Wien hat sich einiges verändert, Jahre vergingen, Publikum und Musiker wurden älter und veränderten sich. Damals, 2012, performten Romy Madley Croft (Vocals, Gitarre), Oliver Sim (Vocals, Bass) und Jamie Smith (Sounds, Beats) zuerst unter freiem Himmel am FM4 Frequency, wenig später im Gasometer. Ihnen selbst hat die Marx Halle gestern besser gefallen, verriet Bassist Sim mit einem der wenigen Sätze, die die schüchternen Musiker im Laufe des Abends an das Publikum richteten. Sie sind aber jedenfalls immer noch eines der beliebtesten Trios, die es gibt. Zwar drei komplett unterschiedliche Charaktere, aber auch ineinander verschmolzen und gemeinsam unsterbliche Ikonen für die gesamte Generation XX.

Apropos schmelzen: Mit ihrem kürzlich erschienenen dritten Album „I See You“ sind die unterkühlten Londoner etwas aufgetaut, sagen sie, und klingen jetzt teilweise lauwarm. Jedoch eben nicht immer.

Nach einem fulminanten Start, vor dem man die Spannung in der Halle deutlich spüren konnte, folgte ein durchgehend an der Perfektion kratzendes Konzert. Glatt wirkt das in der Gesamtheit aber trotzdem nicht, die Authentizität der drei ist eines ihrer Markenzeichen.

Als manchen zwischen den treibenderen Nummern der Show letzte Nacht kurz mal die Beine einzuschlafen drohten, weil viele Passagen auf das alte Konzept der Melancholie setzen, kam gleich wieder Smith aka Jamie XX, haute von den Turntables aus ordentlich drauf und sorgte für bessere Durchblutung.

Beim Klassiker „Infinity“, der ja auch kein Partysong ist, konnte man hören, dass The xx es eigentlich wie kaum keine andere Band beherrschen, aus melancholischen Nummern live extrem viel Energie rauszuholen, was bei den neueren Nummern leider nicht ganz so gut funktioniert. Zu minimalistischem Gitarrengezupfe kamen wummernde Bässe im gekonnten Zusammenspiel. Kein Wunder, die drei machen seit ihrer Schulzeit gemeinsam Musik. Dazu machten noch die riesigen, sich bewegenden Spiegel auf der Bühne ziemlich Eindruck. Ganz großes Kino!

Freunde für die Ewigkeit. Credit: Dominik Schmidt

Die weniger spannenden Passagen des neuen Materials galt es einfach stoisch auszuhalten, es lohnte sich schließlich für alles andere, vor allem für das schöne Ende der Performance.

Breakbeats von Jamie XX

Ja, zu Jamies übrig gebliebenen Breakbeats, die es nicht auf sein Soloalbum „In Colour“ geschafft haben, dafür jetzt aufs jüngste Werk der Band, lässt es sich gut bewegen: Das war ein smoother Übergang von Jamie XXs „Loud Places“ zu The XXs „Hold On“ – wohl der tanzbarste Teil der Show.

Den rein elektronischen und Rave-angehauchten Support von Jamies Freund Sam Shepherd aka Floating Points , der noch bei weiteren Stops auf der Tour dabei sein wird, hätte man sich übrigens eher als Aftershow im Club gewünscht. Aber vorher, in der Marx Halle, war es auch mehr als okay. Für ihn forderte Smith vom Publikum – zurecht – auch noch mal extra Applaus ein.

Ihre Fans, Friends und Follower verlieren The xx so schnell sicher nicht. Ein nächstes Mal wird es ohne Zweifel geben.

Too Good To Go: Auf den Teller statt in die Tonne

Die EU tut zu wenig gegen Lebensmittelverschwendung. Das geht aus einem aktuellen Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs hervor. Doch ist Food Waste nur Sache der Politik? Mit der App Too Good To Go kann jeder mithelfen, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

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Wiener Pony-Karussell sperrt nach 128 Jahren zu

 
Der Wiener Prater hat eine Attraktion weniger: Das seit 1887 bestehende Pony Karrusell macht nach Finanzierungsproblemen und anhaltender Kritik am Tierleid die Pforten dicht – und schlägt Tierschützern noch ein Schnippchen.
Für die einen war es eine Instítution, für die anderen ein Relikt aus dunklen Zeiten. Das Pony-Karussell im Wiener Prater hat nach 128 Jahren Betrieb geschlossen. Zu schwer wurde die Kritik in den letzten Monaten. Auch die Kundschaft wurde in den letzten Jahren immer weniger.

Maßgeblich beteiligt an der Schließung war die österreichische Tierschutzorganisation VIER PFOTEN, die seit Sommer 2016 mit den Besitzern des Karussells in Verhandlung steht. Die Pferden
sollen endlich in Pension gehen dürfen, denn das Zeitalter der Tierattraktionen sei vorbei – so die Tierschützer. Die Verhandlungen ergaben, dass die Besitzer des Karussells mit Ende Jännerschließen würden und die Pferde auf der Betriebseigenen Weide ihren Lebensabend ungehindert verbringen können. Bis vor kurzem sah es auch so aus, als ob alles wie geplant verlaufen würde, bisdie Karussellbetreiber aus dem Deal ausstiegen um eigene Pläne zu verfolgen.
Die Ponys bei der Arbeit. ‎© VIER PFOTEN
Umschulung statt Pension
Es bleibt zwar beim Versprechen das Pony Karussell zu schließen, aus dem ruhigen Leben für die Ponys wird jedoch nichts. Diese werden nämlich umgeschult um auf der Reitbahn der Besitzer
außerhalb Wiens weiterarbeiten. „Einklarer Bruch unserer Vereinbarungen!“, kritisieren die VIER PFOTEN und kündigen weitere Protestaktionen an.
Grund für das Einschalten der Tierschützer waren die Arbeitsbedingungen der Pferde. Für sie war es den Pferden nicht zumutbar an jedem Tag und bei jedem Wetter nichts zu tun als im Kreis zu gehen, auch wenn rechtlich gesehen alles einwandfrei war. Dies ging nicht nur den VIER PFOTEN gegen den Strich: Täglich wurden die Mitarbeiter des Karussells angeblich von Passanten beschimpft.
Was passiert mit dem Karussell?
„Mit dem Neubeginn des Pony-Karussells entsprechen wir den zeitgemäßen Wünschen unserer Besucher, die Attraktion nicht mit Pferden betreiben zu lassen“, teilt Michael Prohaska,
Geschäftsführer der Prater Wien GmbH in einer Aussendung
mit. Er deutet an, das Karussell mit neu eröffnen zu wollen – ohne Pferde. Schließlich handle es sich um ein Stück Geschichte des
Wiener Praters.
Inzwischen haben die VIER PFOTEN zu einem Flowerstorm – dem Gegnteil eines Shitstorms – aufgerufen. Mit einer Aktion am Stephansplatz, wo sie Blumen und Postkarten verteilten, wollen sie
auf die Situation der Ponys aufmerksam machen.
Flower Walk vom Schwedenplatz zum Stephansplatz.  ‎© VIER PFOTEN

XLETIX kommt nach Wien: Europas größter Hindernislauf auf der Donauinsel

Am 14. Mai öffnet der größte Hindernislauf Europas erstmals seine Pforten in Wien. Die Donauinsel wird auf einer Strecke von 6 Kilometern in einen Erwachsenenspielplatz der Superlative umfunktioniert. Dabei gilt es, 15 beinharte Hindernisse zu überwinden und in einem Stück die Ziellinie zu passieren. Blut, Schweiß und Tränen sind garantiert.

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Wien will Geld von Airbnb & Co sehen

Die Stadt Wien verschärft die Regeln für private Vermieter, die ihre Unterkünfte über Online-Plattformen wie Airbnb anbieten.  Sie sollen so wie Hotels eine Ortstaxe zahlen. Ein neues Gesetz soll bis spätestens Ende März in Kraft treten. Eine Obergrenze für die Vermietdauer wird nicht kommen.

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Die amerikanische Moderne im Kunstforum Wien

Kaum jemand wirkte prägender auf die amerikanische Kunst als Georgia O’Keeffe. Das Kunstforum Wien bietet nun eine der raren Möglichkeiten die Werke der Amerikanerin in Europa zu sehen.

Ikone der amerikanischen Moderne, die berühmteste Künstlerin des 20. Jahrhunderts und teuerste weibliche Künstlerin überhaupt. Beschreibt man Georgia O’Keeffes Leben und Werk, reihen sich die Superlative aneinander. Das Kunstforum Wien blickt ab Morgen in einer umfassenden Retrospektive auf das Leben und Wirken der amerikanischen Künstlerin und bietet damit eine der seltenen Möglichkeiten die berühmten Werke in Europa zu sehen.

Fotocredit: Edward C. Robison III.
O’Keeffes Blumenbilder sind die Vorreiter des Pop-Art. Foto: Edward C. Robison III.

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