Schlagwort-Archive: Wien

Auf den Schnatz, Fertig, Los!

Vergangenes Wochenende fand zum ersten Mal der Austrian Quidditch Cup im ASKÖ Brigittenau statt. Die drei österreichischen Quidditch-Teams trafen am Sonntag aufeinander, um sich für den European Quidditch Cup zu qualifizieren. Die Vienna Vanguards konnten sich klar durchsetzen und gingen als Sieger aus diesem ersten nationalen Tournier hervor.

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„Die gesamte EU hat weniger Beamte als Wien“

Der österreichische  Schriftsteller Robert Menasse räumte auf der Messe BUCH WIEN mit einigen EU-Vorteilen aus. Eine Podiumsdiskussion über sein Buch „Die Hauptstadt“ geriet dort zu einer glühenden Verteidigung der der EU-Kommission. Dabei kamen auch seine Aversionen gegenüber dem Rat der Europäischen Union zum Ausdruck.  „Die gesamte EU hat weniger Beamte als Wien“ weiterlesen

Grün statt Rot – 100 Prozent vegan

Die Anker-Filiale in der Mariahilfer Straße 1d ist plötzlich ganz in Grün gekleidet, statt im gewohnten Anker-Rot. Für drei Tage verwandelt das Unternehmen seine Filiale in eine „100% vegan“-Filiale. Von 16. bis 18. November gibt es von Riesenschnecke, Krapfen und Ribiseltascherl bis zu Vitalweckerl und Cous Cous Salat alles aus rein pflanzlichen Zutaten.

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The Square – Menschlichkeit nur noch im Museum

Am 17. November läuft mit „The Square“ ein Film des schwedischen Regisseurs Ruben Östlund in den heimischen Kinos an. Der bereits mit der Goldenen Palme prämierte Streifen nimmt die Gesellschaft und den „modernen“ Menschen gekonnt auf die Hörner.

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Wiener Video Rekorder: Forscher zeigen 500 alte Privatfilme online

Die Österreichische Mediathek hat private Videofilme von Wienern gesammelt und digitalisiert. Bei dem Projekt „Wiener Video Rekorder“ sind 3.000 Stunden Material zusammengekommen, vor allem aus den 1980er- und 90er-Jahren. Die Öffentlichkeit kann jetzt darauf zugreifen, 500 Clips sind auch online abrufbar.

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Art Vienna: neue Kunstausstellung im MQ

Von 23. bis 26. Februar findet erstmals die Kunstmesse „Art Vienna“ im Leopold Museum statt. Tickets gibt es ab 13 €. Die Ausstellung reicht von österreichischer und internationaler zeitgenössischer Kunst sowie Klassischer Moderne des 19. Jahrhunderts bis zum 21. Jahrhunderts.

Die Ausstellung ist erstmals  von 23. bis 26. Februar zu Gast im Leopold Museum.  Der Schwerpunkt liegt auf österreichischer und internationaler zeitgenössischer Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts mit Fokus auf Klassischer Moderne. 40 österreichische und internationale Galerien sowie Kunsthändler finden auf zwei Geschossebenen Platz für ihre Werke. Die Aussteller sind ein Mix aus österreichischen Künstlern aus allen Bundesländern sowie europäischen Ländern mit Kunstwerken aus verschiedenen Epochen.

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Freunde für die Ewigkeit: The xx in der Marx Halle

In Scharen pilgerten Fans gestern Abend den langen Weg zur Marx Halle, um die britische Band The xx performen zu sehen.  Das Konzert war – wie zu erwarten – ausverkauft und wurde bejubelt.
Bassist Oliver Sim. Credit: Patrick Münnich

Seit ihrem letzten Besuch in Wien hat sich einiges verändert, Jahre vergingen, Publikum und Musiker wurden älter und veränderten sich. Damals, 2012, performten Romy Madley Croft (Vocals, Gitarre), Oliver Sim (Vocals, Bass) und Jamie Smith (Sounds, Beats) zuerst unter freiem Himmel am FM4 Frequency, wenig später im Gasometer. Ihnen selbst hat die Marx Halle gestern besser gefallen, verriet Bassist Sim mit einem der wenigen Sätze, die die schüchternen Musiker im Laufe des Abends an das Publikum richteten. Sie sind aber jedenfalls immer noch eines der beliebtesten Trios, die es gibt. Zwar drei komplett unterschiedliche Charaktere, aber auch ineinander verschmolzen und gemeinsam unsterbliche Ikonen für die gesamte Generation XX.

Apropos schmelzen: Mit ihrem kürzlich erschienenen dritten Album „I See You“ sind die unterkühlten Londoner etwas aufgetaut, sagen sie, und klingen jetzt teilweise lauwarm. Jedoch eben nicht immer.

Nach einem fulminanten Start, vor dem man die Spannung in der Halle deutlich spüren konnte, folgte ein durchgehend an der Perfektion kratzendes Konzert. Glatt wirkt das in der Gesamtheit aber trotzdem nicht, die Authentizität der drei ist eines ihrer Markenzeichen.

Als manchen zwischen den treibenderen Nummern der Show letzte Nacht kurz mal die Beine einzuschlafen drohten, weil viele Passagen auf das alte Konzept der Melancholie setzen, kam gleich wieder Smith aka Jamie XX, haute von den Turntables aus ordentlich drauf und sorgte für bessere Durchblutung.

Beim Klassiker „Infinity“, der ja auch kein Partysong ist, konnte man hören, dass The xx es eigentlich wie kaum keine andere Band beherrschen, aus melancholischen Nummern live extrem viel Energie rauszuholen, was bei den neueren Nummern leider nicht ganz so gut funktioniert. Zu minimalistischem Gitarrengezupfe kamen wummernde Bässe im gekonnten Zusammenspiel. Kein Wunder, die drei machen seit ihrer Schulzeit gemeinsam Musik. Dazu machten noch die riesigen, sich bewegenden Spiegel auf der Bühne ziemlich Eindruck. Ganz großes Kino!

Freunde für die Ewigkeit. Credit: Dominik Schmidt

Die weniger spannenden Passagen des neuen Materials galt es einfach stoisch auszuhalten, es lohnte sich schließlich für alles andere, vor allem für das schöne Ende der Performance.

Breakbeats von Jamie XX

Ja, zu Jamies übrig gebliebenen Breakbeats, die es nicht auf sein Soloalbum „In Colour“ geschafft haben, dafür jetzt aufs jüngste Werk der Band, lässt es sich gut bewegen: Das war ein smoother Übergang von Jamie XXs „Loud Places“ zu The XXs „Hold On“ – wohl der tanzbarste Teil der Show.

Den rein elektronischen und Rave-angehauchten Support von Jamies Freund Sam Shepherd aka Floating Points , der noch bei weiteren Stops auf der Tour dabei sein wird, hätte man sich übrigens eher als Aftershow im Club gewünscht. Aber vorher, in der Marx Halle, war es auch mehr als okay. Für ihn forderte Smith vom Publikum – zurecht – auch noch mal extra Applaus ein.

Ihre Fans, Friends und Follower verlieren The xx so schnell sicher nicht. Ein nächstes Mal wird es ohne Zweifel geben.